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KREUZLINGEN: KAROLINE KURZ UNTERLIEGT ERST IM SEMIFINALE +++ "SIE WAR MÜDE UND DESHALB OFT ZU SPÄT AM BALL"

Beim ITF Kat. 5-Turnier in Kreuzlingen kann das in der Schweiz von Südstadt-Coach Martin Slanar mitbetreute BTV-Talent Karoline Kurz (im Bild mit Sebastian Vettel) im Doppel erst im ersten ITF-Finale ihrer Karriere bzw. im Einzel im zweiten Semifinale ihrer Karriere gestoppt werden. Sebastian Ofner scheitert hingegen im Achtelfinale an der Nummer 1, Alexander-Thomas Grabher scheidet im dritten Semifinale seiner Karriere aus.

KREUZLINGEN


23. September 2011

AUS FÜR KURZ IM FINALE UND IM SEMIFINALE. "Gestern" noch Spieler, heute bereits Trainer mit ersten Erfolgserlebnissen: Mit Karoline Kurz und Sebastian Ofner im "Gepäck" war Neo-Südstadt-Coach Martin Slanar zum ITF Kat. 5-Turnier nach Kreuzlingen angereist, mit einem Finale, einem Semifinale und einem Achtelfinale (Ofner) wird er die grösste Schweizer Stadt am Bodensee wieder verlassen. Gemeinsam mit ihrer Schweizer Partnerin Sara Ottomano an ihrer Seite raste BTV-Talent Karoline Kurz im Doppelbewerb des Autolang Bodensee Junior Open 2011 in das erste ITF-Doppelfinale ihrer Karriere. Nach einem 6:0, 6:3 im Semifinale über das Schweizer Duo Jessica Brühwiler / Amanda Schneider mussten sich Kurz / Ottomano erst im allerletzten Match des Turniers Chiara Grimm / Nina Stadler mit 2:6, 2:6 geschlagen geben. Im Einzelbewerb fehlte der 15-jährigen Tochter von BTV-Präsident Günter Kurz "nur" mehr ein Sieg, um ebenfalls um den Turniersieg mitspielen zu können. Nach einem Freilos in Runde 1, einem Fehlstart gegen die Deutsche Katharina Hobgarski in Runde 2 (6:7, 6:0, 6:0), einem glatten 6:3, 6:2 gegen die Französin Marie Klocker und einem 7:5, 6:4 gegen die an Nummer 5 gesetzte Kasachin Yelena Nemchen konnte die an Nummer 13 gesetzte Burgenländerin erst im Semifinale von der an Nummer 16 gesetzten Schweizerin Yelena Grimm mit 5:7, 4:6 gestoppt werden.

"CHANCEN LEIDER NICHT GENUTZT". "Es war ein offenes Match", so die erste Bilanz von ÖTV-Neo-Coach Martin Slanar. "Beim Stand von 5:5 war sie 40:0 vorne, hat das aber leider nicht genutzt. Im zweiten Satz war sie bereits mit 4:2 vorne, hat die Partie aber leider nicht nach Hause spielen können." Nach vielen harten Partien im Einzel und im Doppel "ist sie mir heute ein bissl müde vorgekommen und war deshalb oft eine Spur zu spät am Ball." In der kommenden Woche stehen deshalb Regeneration und Training in der Südstadt am Programm. Im Burschenbewerb kam für Alexander-Thomas Grabher ebenfalls im Semifinale das Aus: Der 18-jährige Vorarlberger musste sich im dritten ITF-Halbfinale seiner Junioren-Karriere dem Deutschen Paul Wörner mit 1:6, 6:3, 6:7(5) knapp geschlagen geben.



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