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ATP

KRAMSACH: TROTZ DEM AUSFALL VON JOHANNES AGER "SO GUT BESETZT WIE SCHON LANGE NICHT MEHR"

Beim zweiten Future-Turnier der österreichischen Sommerserie geht Gerald Melzer (Bild) als bestgesetzter Österreicher ins Rennen um den Titel. Titelverteidiger Johannes Ager musste wegen Knieproblemen seine Nennung zurückziehen.



KRAMSACH

 

11. Juli 2011

FESCHE UND ZUFRIEDENE TURNIERDIREKTOREN.
In der Vorwoche streute Gilbert Schaller das eine Mal Rosen, das andere Mal kritisch angehauchtes Lob. "Die ÖTV-Spieler kommen deshalb so gerne nach Telfs, weil dort mit Susanne Kratzer die hübscheste Turnierdirektorin auf der Tour tätig ist", so der ÖTV-Sportdirektor in der Tiroler Tageszeitung über Österreichs erstes Future-Turnier in diesem Sommer. Dass gleich zum Auftakt der rotweißroten Turnierserie mit Nico Reissig und Marc Rath zwei Österreicher ins Finale vorgestoßen waren und sich mit dem 22-jährigen Salzburger (Reissig) sein Schützling den zweiten Future-Titel seiner Karriere geholt hatte, war für Schaller das Tüpfchen auf dem i: "Das Niveau in der Begegnung war zwar nicht ausgezeichnet, aber gut." Weniger erfreut kann zu Beginn dieser Turnierwoche in Kramsach der Titelverteidiger Johannes Ager sein. Der Lokamatador musste aufgrund von Kniebeschwerden sein Nennung zurückziehen. "Wenn ich bei meinem Heimturnier antrete", so Ager nach Rücksprache mit seinem Physiotherapeuten Erich Philipitsch, "dann will ich körperlich fit sein." Trotzdem ist Turnierdirektor Werner Auer mit "seinem" Raster durchaus zufrieden. "Das Turnier ist so gut besetzt wie schon lange nicht mehr." Als bester Österreicher wird Gerald Melzer, an Nummer 3 gesetzt, ins Rennen um den Titel gehen. Ebenso mit dabei sind u. a. Philipp Oswald und Telfs-Finalist Marc Rath. Mit dem Sieger von 2002, Herbert Wiltschnig sowie den Finalisten aus den Jahren 2008 (Roman Jebavy) und 2010 (Norbert Gombos) gibt es ein Wiedersehen mit "alten" Bekannten.

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