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Konsequenzen nach Ofners Abreise

Patrick Ofner war am Samstag von den Österreichischen Staatsmeisterschaften abgereist, obwohl sich der 23-Jährige von der Sportunion Klagenfurt fürs Finale qualifiziert hatte. Der Kärntner zog einen Einsatz in der Bayern Liga Süd vor.

1.)    Am Samstag brach Patrick Ofner das Doppel-Finale an der Seite von Sebastian Ofner bei 2:6, 2:5 ab. Grund: Rückenprobleme.
2.)    Am Samstag teilte er den ÖTV-Verantwortlichen mit, dass er am Sonntag statt des Einzel-Finales in Oberpullendorf lieber für
        Luitpoldpark München in der Bayern Liga Süd  spielen wolle. Das ist die vierte Leistungsklasse in Deutschland.
3.)    Am Sonntag verlor Patrick Ofner gegen Augsburg Siebentisch ein Einzel- und ein Doppel-Match.
4.)    Am Sonntag wurde Sebastian Ofner in Oberpullendorf kampflos Österreichischer Staatsmeister.

„Wir haben es hier mit einer Vorgehensweise zu tun, die nicht zu akzeptieren ist“, sagt ÖTV-Präsident  Robert Groß. „Patrick Ofner hat eine höchst unsportliche Entscheidung getroffen, die Konsequenzen haben muss. Es tut mir leid für den Veranstalter und das österreichische  Tennis. Wir werden uns auch überlegen, wie wir in Zukunft einem solchen unsportlichen Verhalten einen Riegel vorschieben können.“


Veranstalter Günter Kurz brachte am Montag eine Anzeige beim zuständigen Disziplinarreferat gegen Patrick Ofner ein. Sehr wahrscheinlich ist eine Geldstrafe. Sogar eine Sperre ist möglich.

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