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ATP

KOLKATA: ERSTES SEMIFINALE FÜR NICO REISSIG SEIT SEPTEMBER 2010 +++ "ER HAT AUCH GUTE CHANCEN AUFS FINALE"

Nach überstandener Fersenverletzung startet Nico Reissig (Bild) wieder durch: Beim 15.000-Dollar-Turnier in Kalkutta kämpft sich der demnächst bald 22-jährige Salzburger ins Semifinale vor. "Er spielt derzeit Tennis auf einem sehr hohen Niveau" (Reissig-Trainer Gilbert Schaller).

 


25.3.2011

"ERSTMALS SCHMERZFREI".
Anruf aus Kolkata, der offiziellen Bezeichnung der Hauptstadt (Kalkutta) des indischen Bundesstaates Westbengalen: "Nico steht im Semifinale" (Gilbert Schaller). Nach verlorenem ersten Satz und Satzausgleich hatte Nico Reissigs Viertelfinal-Partie gegen den Deutschen Jaan-Frederick Brunken (ATP 620) gestern beim Stand von 6:7(2), 6:3, 2:1 unterbrochen werden müssen. "Heute", so Schaller, "hat er 6:4 im dritten Satz gewonnen. Ein Match, das von beiden Seiten auf sehr hohem Niveau gespielt worden ist." Reissigs nächster Gegner wird der Kroate Roko Karanusic sein, der im Viertelfinale Tristan-Samuel Weissborn (beeinträchtigt allerdings durch starke Magenkrämpfe) geschlagen hatte. "Ein sehr harter Gegner. Sollte es ihm allerdings gelingen, ihn in längere Ballwechsel zu verwickeln, hätte Nico nicht einmal so schlechte Chancen, ihn auch zu schlagen", blickt Reissig-Trainer Schaller durchaus positiv in die nahe Zukunft. Mit ein Grund für diesen Optimismus ist Reissigs körperliche Verfassung. "Es ist hier sehr heiß und schwül. Für Nico war das bisher aber überhaupt kein Problem, da er sich körperlich sehr gut präsentiert. Da sieht man, dass sich das harte Training der letzten Wochen und Monate bezahlt macht." Reissigs Einzug ins Semifinale des mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turniers ist sein erstes Halbfinale seit September 2010 in Wels. Danach musste sich der demnächst 22-jährige Oberndorfer (7.4.1989) "immer wieder mit Fersenverletzungen herumschlagen. Im Jänner konnte er deshalb am Tennisplatz fast überhaupt nicht trainieren, hat dafür aber sehr viel im Aufbau- und Konditionsbereich gearbeitet. Erst jetzt ist er zum ersten Mal seit langem wieder schmerzfrei" (Schaller).

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