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ATP

KOLDING: MARTIN FISCHER/PHILIPP OSWALD KOMMEN IMMER BESSER IN FAHRT

Dritter Turniersieg aus den letzten vier Events für Martin Fischer/Philipp Oswald (Bild): Beim 42.500-Dollar-Challenger schlagen die beiden Jonathan Marray/Aisam-Ul-Haq Qureshi mit 7:5, 6:3.

Turniersieg für Fischer/Oswald
(19.10.2009)
Heimweh hatte den Vorarlberger Martin Fischer erst vor kurzem von der Südstadt zurück ins Ländle gelockt. Außerdem: Seit Philipp Oswald und Andreas Haider-Maurer ihre Karrieren außerhalb des nationalen Programms mit privat finanzierten Trainern vorantreiben, „fehlte ihm ein Trainingspartner auf gleichem Niveau“, so ÖTV-Headcoach Jürgen Hager. Gefunden hat er ihn in Oswald. Das Fazit der noch frischen Kooperation kann sich sehen lassen: Die beiden schlagen im Finale des mit 42.500 Euro dotierten ATP-Challenger im dänischen Kolding Jonathan Marray/Aisam-Ul-Haq Qureshi (GBR/PAK) mit 7:5 und 6:3 und holen sich damit den dritten gemeinsamen Turniersieg aus den letzten vier Bewerben. Zuvor triumphierten die beiden Vorarlberger schon in Todi und Palermo.


Zwei Österreicher im Finale

(18.10.2009)
Zwei Mal hatte Alexander Peya beim 42.500-Euro-Challenger in Kolding die Chance auf das Finale, zwei Mal wurde nichts aus diesem Traum: Im Einzel unterlag er dem an Nummer 6 gesetzten Kroaten Ivan Dodig knapp mit 6:4, 5:7, 3:6. Im Doppel traf er mit Partner Michael Kohlmann an seiner Seite auf Martin Fischer/Philipp Oswald, die den beiden mit 7:5, 6:1 zumindest im zweiten Satz keine Chance ließen. Fischer: "Bei 4:5 wehrten wir zuerst zwei Satzbälle ab, bevor wir mit drei No-Ads in Folge Satz eins ins Trockene brachten. So eng kann das Ganze beieinander liegen. Danach war es jedoch eine klare Angelegenheit." Das an Nummer 4 gesetzte Österreicher-Duo trifft nun im Finale auf die Nummer 2 des Turniers, das britisch-pakistanische Doppel Jonathan Marray/Aisam-Ul-Haq Qureshi.

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Erstes Semifinale seit Juni 2008
(17.10.2009)
Lange hatte man nur wenig von ihm gehört, Erfolgserlebnisse gehörten der Seltenheit an: Zuletzt war Alexander Peya Mitte Juli in Manchester weiter als in die Qualifikation oder die erste Runde eines Turnieres gekommen. Umso erfreulicher ist daher das aktuelle Auftreten des 29-jährigen Wieners: Beim 42.500-Euro-Challenger in Kolding eliminierte er zuerst im Achtelfinale den an Nummer 1 gesetzten Finnen Jarkko Nieminen mit 5:7, 6:2, 6:2 und danach in der Runde der letzten acht auch Landsmann Martin Fischer mit 6:4, 7:6(3). Erstmals seit Juni 2008 (Fürth) steht Peya damit wieder im Semifinale eines Challenger-Turniers. Sein nächster Gegner: der an Nummer 6 gesetzte Kroate Ivan Dodig.

Revanche im Doppel?
"Unterm Strich", resümmierte Martin Fischer danach auf seiner Website www.martinfischer.at , "war er der verdiente Sieger. Alex weiß einfach, wie man auf solch schnellen Böden spielen muss. Da greift auch sein Slice wirklich gut. Aber er hat nicht so offensiv agiert, wie ich ihn erwartet hätte. Aufschlag-Volley gab es nur selten, auch aus dem Spiel überließ er mir öfter mal das Kommando. Aber er ist hinten gut gestanden und konterte dann auch wirklich gut. Im zweiten Satz führte ich bereits 4:1, breakte mich aber dann zum 4:3 quasi selber. Solche Geschenke darf man natürlich nicht machen, wenn man um den Turniersieg mitspielen will." Die Chance zur Revanche bietet sich Martin Fischer bereits am Samstag: Mit Philipp Oswald an seiner Seite trifft er im Doppel-Semifinale auf das topgesetzte Duo Peya/Michael Kohlmann (GER).

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Höhenflug von Koubek
(15.10.2009)
Erfolgsmeldungen von ihm waren in den letzten Wochen Mangelware, zuletzt war Stefan Koubek Anfang Juli in Oberstaufen im Viertelfinale eines Challenger-Turniers gestanden. Umso erfreulicher ist daher auch für ihn der Einzug unter die letzten acht bei dem mit 42.500 Euro dotierten Turnier in Kolding. Der an Nummer 5 gesetzte Österreicher kämpfte den ungesetzten Italiener Marco Crugnola mit 4:6, 7:6(1), 6:4 nieder und schnaufte danach: "Viel knapper geht's nimmer." Ein unglückliches Break im ersten Satz, Break-Rebreak-Tiebreak im zweiten und Break-Rebreak-Break im dritten - "mit Hängen und Würgen" (Koubek) zieht Österreichs aktuelle Nummer 3 ins Viertelfinale ein und trifft dort auf den Briten Alex Bogdanovic. Trotz des punktuellen Höhenflugs bleibt Koubek aber am Boden: "Man darf so ein Challenger-Viertelfinale nicht überbewerten, und ich weiß auch, dass ich hier nicht gegen Federer und Nadal gespielt habe, aber zwei Siege in Serie sind in Sachen Selbstvertrauen ganz und gar nicht egal."Ähnliche emotionale Gefühle hat in Kolding auch Martin Fischer: Mit einem 7:6, 6:4-Sieg über Niels Desein sicherte auch er sich einen Platz im Viertelfinale. Im Doppel erreichte er gemeinsam mit Philipp Oswald an seiner Seite  mit einem lockeren 6:3, 6:2 gegen Marco Crugnola/Joseph Sirianni (ITA/AUS) sein viertes Doppel-Halbfinale en suite.


Glatte Angelegenheit
(13.10.2009)
"Wir werden sehen, wem die Umstellung vom Sand besser gelingt", hatte Martin Fischer vor seinen Erstrunden-Duell mit Andreas Haider-Maurer keinen Favoriten nennen wollen. Die Antwort lieferte der 23-jährige Vorarlberger dafür umso klarer: Fischer besiegte seinen ehemaligen Trainingspartner Haider-Maurer ("Mein Aufschlag war nicht vorhanden. Es war ein richtiger Fehlstart") glatt mit 6:0, 6:3. "Ich habe solid agiert und hauptsächlich auf Konter gelauert. Ich hatte viele Returns im Spiel und blieb konzentriert. Danach folgten einige enge Games. Ich versuchte ihm nichts zu schenken und das zahlte sich aus. Obwohl er einige Spielbälle hatte, führte ich nach weniger als einer Stunde mit 6:0, 5:0. Ein Spiel und ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann, auch im Hinblick auf die Stadthalle." Für Fischer war das der erste Sieg seit dem Challenger-Turnier im niederländischen Alphen aan den Rijn Anfang September. Danach hatte es für ihn drei Erstrunden-Niederlagen in Serie gesetzt. Im Kampf um den Einzug in sein viertes Challenger-Viertelfinale 2009 wird Fischer auf den Belgier Niels Desein treffen, der Philipp Oswald mit 6:4, 6:7(3), 3:6 aus dem Bewerb warf.



Fünf Österreicher und nur vier "Hausherren"
(12.10.2009)
"Österreichische Meisterschaften" im dänischen Kolding: Im 32er-Raster des mit 42.500 Euro dotierten Challenger-Turniers finden sich mit Alexander Peya, Philipp Oswald, Martin Fischer, Andreas Haider-Maurer und Stefan Koubek mehr rotweißrote Spieler (5) als Vertreter des Gastgeberlandes (4). Diese Bilanz wird allerdings schon nach der ersten Runde "ausgebessert" werden, da der an Nummer 7 gesetzte Haider-Maurer auf seinen ehemaligen Südstadt-Kollegen und Trainingspartner Fischer treffen wird. Fischer: "Es wird sicher eine interessante Begegnung geben. Wir werden sehen, wem die Umstellung vom Sand besser gelingt." In Kolding wird auf einem schnellen Taraflex-Untergrund gespielt - für Haider-Maurer kein eindeutiger Vorteil, weder für ihn noch für Fischer. "Ich kenne ähnliche Bedingungen schon von dem Challanger im April aus Bosnien. Dort war es noch etwas schneller und ich habe auch Halbfinale gespielt. Auf jeden Fall wird es interessant, hier zu spielen. Es ist auch sicherlich sein (Martin Fischers; Anm.) bester Belag. Das hat er letztes Jahr mit dem Halbfinale hier gezeigt."

wowo

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