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COVID-19Verbands-Info

Ein Sport-Scheck für die Vereine

Sportminister Werner Kogler kündigte eine Förderung für die Rückholung von Mitgliedern an, die Vereinen wegen der Coronavirus-Maßnahmen verloren gegangen sind. Von bis zu 100.000 Mitgliedschaften sollen die Jahresmitgliedsbeiträge übernommen werden.

©GEPA-Pictures

Um Vereine zu unterstützen, denen aufgrund der Coronavirus-Maßnahmen Mitglieder verloren gegangen sind, stellt der Bund neun Millionen Euro bereit. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler verwies bei der Vorstellung des neuen Zuschusses auf das gemeinsam mit den Dach- und Fachverbänden entwickelte „#comebackstronger“-Konzept.

„Das Paket bedeutet, dass wir in dem Moment, in dem wieder mehr möglich ist an Öffnungsschritten, anständig reininvestieren können“, sagte Kogler. Derzeit sei man mit dem Problem konfrontiert, dass die Mitgliedschaften nachlassen, weil von den Vereinen aufgrund der Maßnahmen weniger Aktivitäten angeboten werden können.

Organisiert werden soll der „Sport-Scheck“ über die vorhandenen Verbandsstrukturen und die seiner Meinung nach in Österreich gut etablierte Sportförderung. „Kinder- und jugendsportaffine Vereine“ sollen besonders gestützt werden. Es seien im Rahmen von „#comebackstronger“ aber auch noch andere Maßnahmen geplant. „Das ist ein erster Schritt.“ Die dafür vorgesehen Mittel sind Teil eines insgesamt 430 Millionen Euro schweren neuen Hilfspaketes.

Die Interessensvertretung Sport Austria begrüßte das Vorhaben. Der Entwicklung negativer Mitgliederzahlen müsse „unbedingt gegengesteuert werden“, erklärte Präsident Hans Niessl in einer Aussendung. „Von finanziellen Unterstützungen abgesehen, brauchen unsere 15.000 Vereine aber auch klare, verantwortungsvolle Öffnungsperspektiven!“

Indoor-Training startet in Vorarlberg
Im Rahmen der regionalen Öffnungen ist in Vorarlberg für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ab 15. März auch Indoor-Training wieder möglich. Im restlichen Bundesgebiet ist dieser Schritt auf Outdoor-Aktivitäten beschränkt. „Auch in Vorarlberg geschieht nicht alles auf einmal“, sagte Kogler. Auch dort sei „in der ersten Runde“ noch der Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Trainings können in entsprechender Gruppengröße – outdoor maximal 20 und indoor maximal zehn Minderjährige – und mit konformen Übungsformen aber abgehalten werden.

ÖFFNUNGSSCHRITTE VORARLBERG

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