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ATP

KITZBÜHEL: UNGLÜCKLICHE ERSTRUNDEN-NIEDERLAGEN FÜR THIEM UND FISCHER

Mit Martin Fischer (im Bild mit Turnierdirektor Alexander Antonitsch) und Dominic Thiem griffen am Montag zwei Österreicher in das Turniergeschehen beim BET-AT-HOME CUP KITZBÜHEL ein und kassierten zwei knappe Niederlagen. Am Dienstag sind mit Andreas Haider-Maurer und Philipp Oswald die restlichen beiden ÖTV-Vertreter im Einsatz.



bet-at-home-cup KITZBÜHEL

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23. Juli  2012

FISCHER & THIEM OUT.
Mit Martin Fischer und Dominic Thiem sind die ersten zwei von vier Österreichern im Hauptbewerb des mit 410.175 Euro dotierten Bet-at-home-Cups in Kitzbühel am Montag ausgeschieden. Fischer verlor in der ersten Runde gegen den ungarischen Qualifikanten Attila Balazs 3/6, 6/1, 6/7(2), Thiem unterlag dem als Nummer fünf gesetzten Slowaken Martin Klizan ebenfalls knapp 1/6, 6/3, 5/7. Andreas Haider-Maurer und Philipp Oswald, die restlichen beiden ÖTV-Vertreter im ATP-250-Turnier, sind am Dienstag im Einsatz. Haider-Maurer trifft auf den als Nummer sieben gesetzten Letten Ernests Gulbis, Qualifikant Oswald auf den Deutschen Daniel Brands (ab 14.50 Uhr, live in ORF Sport +). Staatsmeister Thiem, wie Fischer per Wildcard im Hauptfeld, lieferte Klizan vor 4.300 Zuschauern nach schwachem Start einen harten Kampf, ging nach 2:10 Stunden aber als Verlierer vom Platz. Der 18-jährige Niederösterreicher, als Weltranglisten-442. 380 Plätze hinter seinem Gegner, kassierte im Entscheidungssatz ein Break zum 3:5, konterte aber sofort mit dem Rebreak. Als er zum 6:6 aufschlug, plagten ihn dann aber Krämpfe im Oberschenkel, und er musste letztlich doch wie bei seinem ATP-Debüt im Vorjahr in Runde eins die Segel streichen.

"ALLES SEHR ENG". „Ein Anfängerfehler, der mir nicht mehr passieren wird. Ich hätte eine Verletzungspause nehmen sollen“, bekannte Thiem nach dem Match freimütig. „Ich bin körperlich schwach geworden. Das darf nicht passieren. Wäre ich körperlich fitter, hätte ich trotz meiner Nervosität länger durchhalten können.“ Für Thiem war es sein viertes Antreten bei einem ATP-Turnier. „Und es war eine durchschnittliche Partie. Nach einem schlechten Beginn habe ich im zweiten (Satz) ein glückliches Break geschafft, um schließlich körperlich einzugehen“, gestand der Youngster. Auch für Fischer, als Nummer 224 im Ranking 37 Plätze vor Balazs, gab es nach 2:03 Stunden kein Happy End: Noch in der Vorwoche hatte der 26-Jährige im Gstaad-Achtelfinale den serbischen Weltranglistenachten Janko Tipsarevic an den Rand einer Niederlage getrieben, doch beim Heimturnier kam schon in der ersten Runde das Aus. Ein schnelles Break entschied den ersten Satz zugunsten des Ungarn. Dann kam Fischer besser ins Spiel und gewann den zweiten Durchgang klar. Im Entscheidungssatz lag der Vorarlberger nach einem Break schon 3:1 in Führung und hatte danach die Chance auf ein weiteres Break. Doch dann verlor er selbst den Aufschlag zum 3:3 und musste sich letztlich im Tiebreak noch klar geschlagen geben. Als Grund für die Niederlage führte Fischer mentale Nuancen an. „Es waren Kleinigkeiten, sonst würde ich als Sieger hier stehen“, sagte der Vorarlberger. „Es ist einfach schwer zu verstehen, aber es liegt alles so eng zusammen. Nach dem Spiel gegen Tipsarevic gab es einen Hype, den ich nicht bremsen wollte, es gab aber auch Druck dadurch.“ Fischer bekannte jedoch auch, dass sein Spiel konstanter werden müsse und er an seiner mentalen Verfassung noch zu arbeiten habe. (Quelle: www.orf.at)

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