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ATP

Kitzbühel feiert die Tennis-Party

Beide Wildcard-Besitzer aus Österreich rechtfertigten das Vertrauen: Nach Sebastian Ofner zog auch Gerald Melzer bei den Generali Open ins Achtelfinale ein.

Gerald Melzer, im Vorjahr Semifinalist, nahm die erste Hürde. ©GEPA-Pictures

Im Vorjahr wurden beim Generali Open in Kitzbühel fast 50.000 Zuschauer gezählt, heuer soll die Marke überschritten werden. Turnierdirektor Alexander Antonitsch und Veranstalter Herbert Günther setzen bei der 73. Auflage im Tiroler Land auf ein attraktives Starterfeld und ein attraktives Drumherum.

Aus österreichischer Sicht wurden Gerald Melzer und Sebastian Ofner mit Wildcards ausgestattet, ebenso der Deutsche Tommy Haas. Der 39-Jährige ließ am Dienstag seine Sandplatz-Karriere ausklingen, er unterlag seinem Landsmann Jan-Lennard Struff 3:6, 6:7 (4).

Gerald Melzer nahm die Auftakthürde mit Mühe, der 27-Jährige schlug den Argentinier Carlos Berlocq mit 6:4, 5:7, 6:3. „Es ist ein Heimturnier, da will man auch gut spielen. Ich bin ein bisschen nervös geworden, habe dann leichte Bälle verschlagen. Ich bin froh, dass ich es dann im dritten wieder gedreht habe. Ich hätte besser servieren können, mich besser bewegen. Aber im dritten Satz ist mir das wieder besser gelungen“, sagte Melzer im ORF-Interview.

Damit stehen zwei Österreicher im Achtelfinale von Kitzbühel. Sebastian Ofner hatte den Einzug am Dienstag gegen den Vorjahresfinalisten Nikolos Basilaschiwili geschafft. Der Georgier gab bei 7:5, 3:0 für Ofner wegen einer Hüftverletzung auf. Es war Ofners erster Sieg auf der ATP-Tour.

Sebastian Ofner. ©GEPA-Pictures

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