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ATP

KISH ISLAND: MICHAEL LINZER BEENDET DIE SAISON MIT EINEM FINALEINZUG

Bei dem mit 15.000 Dollar dotierten Future-Turnier auf Kish Island traf Michael Linzer (Bild) im Finale auf einen wahren Österreicher-Experten: Der Italiener Enrico Burzi besiegte auch Linzer - 3:6, 6:2, 6:2.




21. November 2011

LINZER VERLIERT ERST IM FINALE.
Vor Beginn der heurigen Saison waren die Ziele noch relativ bescheiden. Über einen "Sieg bei einem Future-Turnier und eine Weltranglisten-Position um 400" würde er sich am Jahresende freuen, hatte Michael Linzer vor wenigen Monaten noch tief gestapelt. Geworden ist es längst mehr: Mit vier Turniersiegen (Novi Sad, 2 x Izmir, Antalya), einem Finaleinzug (Plovdiv) und einem Semifinale (Adana) hatte der 22-jährige Erlacher vor der vorwöchigen Turnierwoche sein "Programm" weit übertroffen, und auch auf der iranischen Urlaubsinsel Kish Island war der Schützling von Ex-Daviscupper Wolfgang Schranz (bis ins Finale) nicht zu stoppen: Nach zwei glatten Siegen in Runde 1 und im Achtelfinale kämpfte Linzer im Viertelfinale den Ukrainer Ivan Sergeyev mit 4:6, 7:6(3), 6:4 nieder, bezwang anach in seinem siebenten Semifinale in dieser Saison auch den an Nummer 2 gesetzten Russen Ervand Gasparyan, der im Viertelfinale Marc Rath mit 5:7, 4:6 aus dem Bewerb geworfen hatte, mit 6:4, 6:2. Im Endspiel bekam es Linzer mit dem den an Nummer 4 gesetzten Italiener Enrico Burzi zu tun, der 2011 bereits ausreichend Erfahrungen mit österreichischen Gegner sammeln konnte: In der Vorwoche unterlag er ebenfalls auf Kish Island im Semifinale Marc Rath, Ende Oktober "entfernte" er  in Dubrovnik zunächst Christian Kloimüller und dann im Achtelfinale auch Nikolaus Moser aus dem Raster. Und auch auf Kish Island war es der Italiener, der mit 3:6, 6:2, 6:2 die Nase vorne hatte.

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