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Kein Sand im Getriebe

Beachtennis wird immer populärer. Bei zwei Turnieren im Beach and Racket Sport Eden in Wien waren 50 Spieler aus 15 Ländern am Start. Die Österreicher hielten hervorragend mit.

Beachtennis ist eine Initiative der ITF und ist somit ganz klar beim Tennis positioniert. Gespielt wir auf einem Beachvolleyballfeld. Ziel ist es, den Ball so über das Netz zu vollieren, dass ihn der Gegner nicht erreicht, wobei das Netz auf 1,70 Meter befestigt ist. Dass die Sportart in anderen Ländern bereits einen richtigen Boom ausgelöst hat, zeigt, dass beim „no price money event“ im Beach and Racket Sport Eden in Wien ungefähr 50 SpielerInnen aus nicht weniger als 15 Ländern am Start waren.

Österreich verfügt bereits über zahlreiche Top 100-SpielerInnen, die diese Chance nutzten, Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Beim ersten Tagesevent mussten sich die Topgesetzten Schmidt/Krawcewicz zwar gleich nach ihrem ersten Match verabschieden, jedoch spielten die Nationalspieler Bittermann/Kahr groß auf und erreichten das Finale, in dem sie sich den an Position zwei gesetzten Deutschen Ringlstetter/Ringlstetter geschlagen geben mussten. Auch im Damendoppel gab es ein Endspiel mit österreichischer Beteiligung. Verena Amesbauer erreichte mit ihrer Partnerin Marcela Cudermann den zweiten Rang.

Neues Spiel, neues Glück war dann das Motto am zweiten Spieltag, beim zweiten internationalen Ranglistenturnier. „Das System mit zwei Tagesturnieren hat sich bewährt. Viele internationale Spieler nehmen den Weg auf sich, da sie zwei Mal Punkte für die Weltrangliste sammeln können“, sagt ÖTV-Beachtennisreferent Martin Schmidt. Er war es auch, der gemeinsam mit Roy Krawcewicz bis ins Finale vorstieß. Auch an diesem Tag waren die Brüder Ringlstetter nicht zu schlagen und reisten mit zwei Turniersiegen aus Wien ab. An den Rand einer Niederlage hatten sie nur Bittermann/Kahr gebracht, die im Semifinale mit 7:6, 6:7, 5:7  scheiterten.

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Die Vorbereitungen auf die nächsten zwei internationalen Events am 20. und 21. Februar laufen auf Hochtouren. Jeder Hobbysportler hat dann am 6. März die Chance, ins Geschehen einzugreifen: Da finden die österreichischen Indoor-Meisterschaften in mindestens drei Leistungsklassen im Beach und Racket Center Eden statt.

Im Bild: Krawcewicz/Schmidt und die überragenden Ringlstetters (von links)

Infos zum Beachtennis:
www.beachtennisaustria.at
beachtennis@oetv.at

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