WTA

Karriere-Highlight für Lena Reichel!

Trotz ihrer Niederlage im Viertelfinale des 10.000-Dollar-Turniers in Antalya kann Lena Reichel (Bild) eine positive Bilanz ziehen, da ihr Name erstmals in ihrer Karriere in der WTA-Weltrangliste aufscheinen wird.


Toller Erfolg für Lena Reichel trotz einer Niederlage: Die erst 16-jährige Wienerin musste sich im Viertelfinale des 10.000-Dollar-Turniers der 17-jährigen Tschechin Sandra Honigova (WTA 808) zwar mit 6:1, 1:6, 3:6 geschlagen geben und verpasste damit erstmals in ihrer Karriere den Einzug in das Semifinale eines 10.000-Dollar-Turniers. Nach ihrem Viertelfinal-Einzug Anfang April in Sibenik hat das von ihrem Vater Wolfgang trainierte ÖTV-Talent mit diesem neuerlichen Viertelfinale allerdings das dritte zählbare Resultat erreicht, um erstmals in die WTA-Weltrangliste einzusteigen. Das "Drehbuch" des heutigen Spieltages: Im ersten Satz war Reichel rasch auf 4:1 davon gezogen. Der zweite Satz begann gleich mit dem "worst case" - zwei Mal Aufschlagverlust bei eigenem Service. Honigova ging mit 3:0 in Führung, die sie bis zuletzt nicht mehr abgab. Im Entscheidungssatz sah es gleich zu Beginn so aus, als wäre die Vorentscheidung bereits gefallen: Reichel verlor erneut ihr erstes Aufschlaggame, lag mit 0:2 in Rückstand, konnte aber mit dem Re-Break auf 1:2 verkürzen. Honigova konterte sofort und ging mit ihrem nächsten Break mit 3:1 in Front. Reichels Antwort darauf: Sie nahm der Tschechin sofort ihren nächsten Aufschlag ab - 2:3, 3:3, 3:4, 3:5 (Honigova-Break), 3:6. In der kommenden Woche wird Reichel erneut in Antalya in der Qualifikation an den Start gehen.

Junge Lena als Angstgegnerin der "Alten"

Im Verlauf ihrer noch jungen Karriere hatte Lena Reichel immer wieder für Schlagzeilen gesorgt: 2011 hatte sie in Kordin auf Malta gleich bei ihrem ersten ITF-18u-Turnier weder in der Qualifikation noch im Hauptbewerb ihren Gegnerinnen einen einzigen Satz überlassen. Und das obwohl, sämtliche ihrer Gegnerinnen im Hauptbewerb zumindest ein Jahr älter waren. Im Finale fertigte die damals 13-jährige Wienerin eine 15-jährige Britin mit 6:1, 6:2 ab. Ein "Trend", den sie auch weiterhin fortsetzte: So sicherte sie sich im Vorjahr als bisher jüngste Spielerin den Staatsmeister-Titel der Allgemeinenen Klasse (Halle). Der um 13 Jahre älteren Daniela Kix hatte sie in Bad Waltersdorf nur wenige Chancen gelassen und war letztendlich als klare 6:4, 6:0-Siegerin vom Platz gegangen. Bereits im Jänner 2013 war sie durch den Raster der u16-Hallenmeisterschaften gerast und hatte sich ohne Satzverlust gegen Jasmin Buchta den Titel geholt. "Trotz enormer Kreislaufprobleme", so ihr Vater Wolfgang Reichel damals. 2013 waren aber nicht "bloß" diese beiden Staatsmeister-Titel ein Thema gewesen, sondern auch die körperliche Entwicklung der aktuell ITF-Weltranglisten-270. Wolfgang Reichel: "Vor einiger Zeit haben wir bei Dr. Alena Kos (Humanergetikerin; Anm.) einen Handwurzeltest gemacht. Dabei ist herausgekommen, dass sie körperlich ca. ein Jahr hinter Gleichaltrigen "hinterherhinkt". Ein Rückstand, den sie offensichtlich schon längst aufgeholt hat.



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ITF-Damen-Turnier in Antalya | Website

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