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WTA

KAIRO: TINA SCHIECHTL - STATT KARRIEREENDE FINALE IN ÄGYPTEN UND ZURÜCK UNTER DIE TOP 300

Beim 10.000-Dollar-Future in Kairo konnte Tina Schiechtl (Bild) erst im Finale gestoppt werden: Die 26-jährige Tirolerin unterlag Chanel Simmonds 6:2, 3:6, 5:7. Auch die US Open-Qualifikation ist jetzt in Greifweite.

Kräftiges Lebenszeichen
(4.4.2010)
Ein "Ausflug", der sich bezahlt machte: Tina Schiechtl flog mit einer positiven Bilanz von ihrer "Future-Tour" am Montag aus Kairo zurück: Vor einer Woche hatte die Tirolerin ihren sechsten Titel auf ITF-Ebene erobert, am Sonntag war für die Tennis-Staatsmeisterin erst im Finale Endstation - die 26-Jährige unterlag der Südafrikanerin Chanel Simmonds 6:2, 3:6, 5:7. Damit kehrt die Kitzbühlerin wieder unter die Top 300 der Tennis-Welt zurück, doch ihr Seefelder Coach Håkan Dahlbo traut ihr heuer noch viel mehr zu."Ich hätte dieses Match nicht verlieren dürfen", ärgerte  sich Schiechtl nach dem verlorenen Endspiel ihres zweiten Kairo-Turniers. "Ich war zu angespannt, dazu hab ich die Strapazen der letzten Tage ein bissl  gespürt."

Top 200 zum Jahresende?
Tina gewann bei den beiden 10.000-Dollar-Events neun Partien in Serie, legte einen der besten Siegesläufe ihrer Karriere hin. Ein kleines Wunder - mehrmals wollte sie nämlich schon ihre Laufbahn beenden. "Doch jetzt hab ich wieder ein kräftiges Lebenszeichen von mir gegeben", lächelt Schiechtl, "in Seefeld fand ich eine neue Herausforderung." Seit über einem  Jahr trainiert Tina unter Håkan Dahlbo, der von einer positiven Zukunft überzeugt ist. "Tina schafft heuer noch einen gewaltigen Sprung nach vorne, beim Training spielt sie phasenweise sensationell – dieses Tennis muss sie nun auch auf der Tour zeigen. Ich erwarte mir von ihr bis zum Jahresende ein Ranking unter den Top 200." Nach einem kurzen Trainingscamp in Seefeld geht es nächste Woche wieder zurück nach Kairo. Bei einem 25.000-Dollar-Turnier will Schiechtl erneut aufzeigen. "Mir hat es dort gefallen, nicht einmal die hohen Temperaturen von knapp 40 Grad haben mich gestört", sagt sie ganz cool. Im Hinterkopf hat Schiechtl einen kleinen Traum: Einen Platz in der Qualifikation für die US Open im Herbst in New York. "Das wird Tina auch schaffen", prophezeit Coach Dahlbo, "wenn sie weiter Gas gibt."


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