Kämpfer statt Schönwetterspieler!

Weder von Wind noch Wetter ließen sich an diesem Wochenende Österreichs beste u14- und u16-SpielerInnen abhalten und zogen das Programm des ÖTV-Lehrgangs, das im ÖTV-Leistungszentrum Südstadt abgehalten wurde, "mit vollem Einsatz" (ÖTV-Nachwuchskoordinatorin Petra Russegger) durch. Am Foto sieht man von links nach rechts : Emily Meyer, Selina Pichler, Nina Geissler, Nadja Ramskogler, ÖTV-Headcoach Michiel Schapers.


Was auf den Courts dieser Welt passiert, muss erst einmal abseits davon erlernt und regelmäßig auch geschult werden. Aus diesem Grund führt der ÖTV alljährlich insgesamt acht Lehrgänge für 10- bis 16-jährige Talente durch. Der aktuell letzte wurde an diesem Wochenende im ÖTV-Leistungszentrum Südstadt für u14- und u16-SpielerInnen abgehalten. Mit dabei waren: Emily Meyer, Selina Pichler, Nina Geissler, Nadja Ramskogler, Andreas Kramer, Sandro Kopp, Simon Keuschnig und Tobias Pürrer. Der Ablauf des Lehrgangs: Am Freitag fand ein sportmotorischer Test statt, am Samstag gab es einen sportpsychologischen Test, und es wurde Tennis und Kondition trainiert sowie unter Leitung des neuen ÖTV-Headcoaches Michiel Schapers an individuell taktischen Möglichkeiten gearbeitet. Der Sonntag Morgen begann mit einem Dauerlauf in der Gegend um die Burg Liechtenstein. "Endlich hat es da kurz einmal nicht geregnet", so ÖTV-Nachwuchsadministratorin Marion Maruska. "Sehr nass und gatschig war es aber trotzdem. Danach haben die SpielerInnen noch zwei Stunden lang trainiert." Für ÖTV-Nachwuchskoordinatorin Petra Russegger waren die harten äußeren Widerstände an diesem Wochenende ein typisches Sinnbild für Tenniskarrieren: "Profitennisspieler zu werden ist kein Geschenk, das einem ganz einfach vor die Nase gelegt wird, der Weg erfordert u. a. harte Arbeit, Disziplin und Wille. Die SpielerInnen, die am Wochenende beim Lehrgang dabei waren, haben bei Regenwetter und Wind stets vollen Einsatz gezeigt und damit bewiesen, dass sie hart an sich und ihren Zielen arbeiten können." Sie haben damit bewiesen, so Maruska, "dass sie keine Schönwetterspieler sind, sondern unter jeden Bedingungen kämpfen und besser werden wollen."

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