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JUBILÄUM: DIE ITF WIRD 100! VOM UNTERGANG DER TITANIC BIS HIN ZUM AUFSTIEG VON FEDERER & CO!

Fünfzehn Nationen, darunter auch Österreich, gründeten am 1. März 1913 die ILTF (International Lawn Tennis Federation). Ein Jahrhundert später gehören der ITF - 1977 wurde "Lawn" (Rasen) aus dem Namen gestrichen - insgesamt 210 nationale Tennisverbände an. "An unserem hundertsten Geburtstag wird der kompletten Bedeutung der ITF für das gesamte Tennis Rechnung getragen", so ITF-Präsident Francesco Ricci Bitti.

28. Februar 2013

EIN JAHRHUNDERT TENNIS.
Als am 1. März 1913 in der 34 Rue de Prevence in Paris die ILTF (International Lawn Tennis Federation) gegründet wurde, waren es damals bloß fünfzehn Nationen, die für den späteren Tennisweltverband den Grundstein legten: Australasien (Australien, Neuseeland, Neu Guinea), Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Holland, Russland, Südafrika, Schweden, die Schweiz und Spanien. Ein Jahrhundert später gehören der ITF - 1977 wurde "Lawn" (Rasen) aus dem Namen gestrichen - insgesamt 210 nationale Tennisverbände an. Der Tennisweltverband veranstaltet zusätzlich zu den vier Grand Slam-Turnieren (Australian Open, French Open, Wimbledon und die US Open) Davis Cup, Fed Cup und Hopman Cup, die Tenniswettbewerbe bei den Olympischen Spielen sowie diverse Jugendturniere wie z. B. die Orange Bowl. "An unserem hundertsten Geburtstag wird der kompletten Bedeutung der ITF für das gesamte Tennis Rechnung getragen", so ITF-Präsident Francesco Ricci Bitti. "Wir ehren die Erfolge aller unserer TopspielerInnen und sind sehr stolz darüber, wieviele SpielerInnen wir auf welchem Niveau auch immer zu unserem Sport gebracht haben." Anlässlich des Jubiläums veröffentlich die ITF ein Buch ("A century of contribution to tennis"), in dem Autor Chris Bowers einen Blick auf die Wurzeln der ITF zurückwirft. Etwa auf Duane Williams, einen US-Rechtsanwalt in Genf, der erstmals die Idee eines Tennisweltverbandes hatte und später beim Untergang der Titanic zu Tode kam. Oder auf die Tatsache, dass die ITF die ersten 60 Jahre bloß von freiwilligen und nicht hauptberuflichen Mitarbeitern getragen wurde. Oder auf jene späteren Superstars, die ihre ersten Schritte im Rahmen der ITF Juior World Championships machten: Roger Federer, Rafael Nadel, Ivan Lendl, Hana Mandlikova, Stefen Edberg, Victoria Azarenka, Justine Henin etc. Das Buch kann HIER bestellt werden.

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