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WTA

JOUNIEH: PATRICIA MAYR ALS SPRACHLOSE TURNIERSIEGERIN. "ICH WEISS NICHT, WAS ICH SAGEN SOLL"

Die "7" als Glückszahl für Patricia Mayr (Bild): Im Finale des mit 50.000 Dollar dotierten Challengers in Jounieh verwertete Österreichs Nummer 3 den siebenten Matchball zu ihrem ersten Turniersieg seit November 2008.

"Ein unglaublicher Fight"
(9.5.2010)
Dreieinhalb Stunden mussten vergehen und sieben Matchbälle "absolviert" werden - und trotzdem wusste Patricia Mayr nach dem Finale des 50.000-Dollar-Challengers  in Jounieh im Libanon nicht, "was ich nach diesem Match sagen soll." Die 23-jährige Seefelderin hatte soeben die Tschechin Renata Voracova mit 6:3, 6:7(7), 7:6(7) besiegt und hatte danach Probleme, "meinen Turniersieg in Worte zu fassen." In ihrem Tagebuch auf www.insidesports.at  versuchte es Österreichs Nummer 3 trotzdem: "Es war ein unglaublicher Fight, in dem ich eineinhalb Sätze alles kontrolliert und bereits mit 6:3, 4:1 geführt habe. Doch Voracova hat nie aufgegeben und sich den zweiten Durchgang noch im Tiebreak geholt. Im Entscheidungssatz habe ich ein 2:4 in ein 5:4 verwandelt und bei diesem Stand den ersten Matchball vergeben. Bei 6:5 hatte ich vier weitere Matchbälle, bei 6:5 im Tiebreak den sechsten - allesamt blieben ungenützt. Bei 6:7 hatte plötzlich Voracova ihren ersten Matchball, den ich zum Glück abwehren konnte. Meinen siebenten habe ich letztlich zum 9:7 verwertet. Die Freude über diesen Turniersieg - meinen ersten seit Reunion Ende November 2008 und den insgesamt neunten auf ITF-Ebene - ist deshalb so groß, weil ich angesichts der schweren Auslosung sehr, sehr hart dafür kämpfen musste."


Selbstvertrauen fürs Finale
(8.5.2010)
"Jounieh ist ein guter Boden für mich!" So euphorisch bejubelt Patricia Mayr auf ihrer Website www.insidesports.at  ihren Finaleinzug bei dem mit 50.000 Dollar dotierten Turnier im Libanon. Die 23-jährige Seefelderin feierte am Freitag einen 6:1, 5:7, 6:4-Erfolg über Zuzana Kucova. "Damit stehe ich erstmals seit Ende 2008, als ich das Turnier in Reunion gewonnen habe, wieder im Endspiel eines ITF-Turniers. Meine Finalgegnerin ist am Samstag die Tschechin Renata Voracova." Der Rückblick auf die Semifinalpartie lässt Mayr einerseits den Kopf schütteln, andererseits geht sie mit mit viel Selbstvertrauen in das Endspiel. "Gegen Kucova konnte ich beim Stand von 5:4 im zweiten Satz einen Matchball nicht nützen. Meine Gegnerin hatte in dieser Situation mit einem Netzroller viel Glück. Obwohl der zweite Durchgang sogar noch verloren ging, habe ich mich nicht hängen lassen." In Satz drei ist Mayr bis auf 5:1 davongezogen, vergab beim Stand von 5:4 einen Matchball. "Doch ich bin konzentriert geblieben, und das war am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg."


Erstes Semifinale
(7.5.2010)
Im Vorjahr hatte Patricia Mayr in der ersten Runde der French Open noch glatt mit 1:6, 1:6 gegen sie verloren, heuer eliminierte Österreichs Nummer 3 im Viertelfinale des mit 50.000 Dollar dotierten Sandplatz-Challengers in Jounieh (LBE) die an Nummer eins gesetzte Ukrainerin Mariya Koryttseva mit 6:2, 6:4 und steht damit in ihrem ersten Semifinale in dieser Saison. Mayr: "Das intensive Training der vergangenen Wochen trägt nun erste Früchte. Ich fühle mich gut, und mein Selbstvertrauen steigt von Sieg zu Sieg. Im Halbfinal-Match gegen die Slowakin Zuzana Kucova geht es am Freitag schon um den Einzug in das Endspiel."

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