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ATP

JOHANNESBURG: ALEX PEYA - AUS IM SEMI, TROTZDEM ZUFRIEDEN. "DIE TOP 100 SIND WIEDER MÖGLICH."

Alexander Peya (Bild) meldet sich nach mehreren Ausflügen auf die Future-Tour lautstark bei den ATP-Big Events zurück: Beim 100.000-Dollar-Turnier in Johannesburg kam für den 29-jährigen Wiener erst im Semifinale das Aus.

Bald zurück in den Top 100?
(16.4.2010)
"Er hat jemanden gebraucht, der ihn - im positiven Sinn - in den Hintern tritt", sagt Alexander Peyas (ATP 285.) neuer Trainer Michael Oberleitner, "und jetzt dürfte er auf dem Weg sein, dass ihm der Knopf wieder aufgeht." Unmittelbar nach Peyas Shakehands am Netz hatte er am Donnerstag von ihm eine SMS bekommen: "Trainer, bin im Semi! Habe soeben 1:6, 6:3, 6:3 gewonnen." Der 29-jährige Wiener hatte den Luxemburger Gilles Muller geschlagen und stand damit nach einer langen Future-Turnier-Phase, "die er gebraucht hat, um ausreichend Matchpraxis zu sammeln" (Oberleitner), wieder einmal im Semifinale eines Challenger-Turniers. Obwohl dort gegen Izak Van der Merwe (RSA/ATP 301.) nach einer 6:4, 3:6, 6:7(4)-Niederlage das Aus kam, "kann er auf seine Leistung mehr als stolz sein. Vor allem Muller war ein sehr unangenehmer Gegner, der sehr gut serviert und heuer schon zwei Mal das Finale von Challenger-Turnieren (Cherbourg, Bergamo; Anm.) erreicht hatte."  Peyas nähere Zukunft sieht der Trainer durch eine rosarote Brille: "Da er in der ersten Jahreshälfte nur wenige Punkte zu verteidigen hat, ist eine Platzierung zwischen 100 und 150 durchaus im Bereich des Möglichen - und dann wäre er unmittelbar vor jenem Weltranglisten-Bereich, in den er hineingehört." Alex Peya: "Ich weiß, dass ich noch immer das Potential eines Top 100-Spielers habe. Ich werde im Training und bei den nächsten Turnieren alles dafür tun, um das tatsächlich zu erreichen." Zuletzt war Peya am 28.5.2008 mit Position 98 ein Mitglied des 100er-"Clubs, sein bestes Ranking hatte er am 30.4.2007 mit Platz 92 erreicht.


Alex Peya und Niki Moser sind ein Team
(14.4.2010)
Zwei Mal stand Alexander Peya heuer bereits im Finale von Tennisturnieren - in Kasachstan und in Bosnien-Herzegowina. Das einzige "Handicap" daran: Beide Turniere waren "bloß" Future-Events. Turniere, um Tennisyoungsters den Einstieg zu den Big Events der ATP-Tour zu erleichtern. Trotzdem sieht der 29-jährige Wiener Peya, der aufgrund von Verletzungen (Achillessehne etc.) immer wieder zurückgeworfen worden war, derartige Future-Turniere nicht als Abstieg, sondern mehr als Möglichkeit, "um Matchpraxis zu sammeln. Es soll ja kein Dauerzustand sein, dass ich mit 30 auf der Future-Tour spiele" (Quelle: www.sportnet.at). Die Rechnung scheint aufzugehen: Bei dem mit 100.000 Dollar dotierten Challenger-Turnier in Johannesburg hatte er sich ohne Satzverlust durch die Qualifikation gekämpft und steht mittlerweile nach zwei weiteren Siegen - 7:6(3), 5:6, 7:6(4) über Evgeny Kirillov (RUS) bzw. 6:4, 7:5 Denys Molchanov (UKR) - bereits im Viertelfinale. Nächster Gegner: Gilles Muller (LUX).

Korea-Tournee im Mai
Ob das veränderte Umfeld mit ein Grund für die aktuelle Leistungssteigerung ist, "kann ich nicht sagen", so Peyas neuer Trainer Michael Oberleitner. "Er ist jetzt auf jeden Fall fit und aufgrund seiner Routine für viele Spieler noch immer ein sehr gefährlicher Gegner." Bereits im Jänner wurde die Zusammenarbeit mit dem Niki Moser-Trainer gestartet "und läuft bis jetzt sehr gut. Wenn er in Wien ist, gibt es Trainingseinheiten mit Moser. Zu den Turnieren wird Alex, wenn es sich zeitlich ausgeht, von Martin Gattringer begleitet und betreut" (Oberleitner). Im Mai wird das neugeformte Peya-Moser-Gattringer-Team zu zwei Future-Turnieren und einem Challenger in Korea gemeinsam anreisen.

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