Zum Inhalt springen

JERSEY: AUS DER QUALI UNTER DIE BESTEN ACHT

Christina Mathis (Bild) scheidet erst im Viertelfinale des 10.000-Dollar-Futures auf der britischen Insel Jersey gegen ihre Doppelpartnerin Steffi Boffa aus.

Aus gegen die Doppelpartnerin
(16.11.2008)
Christina Mathis verliert im Viertelfinale von Jersey (GBR) gegen Steffi Boffa klar mit 6:2 6:1. Im Single war ihre routinierte und kampfstarke Trainings- und Doppelpartnerin  ihr klar überlegen und spielte ihre Erfahrenheit voll aus. Christina Mathis konnte sich im Laufe des Turniers, das für sie fünf Runden lang dauerte, dennoch immer weiter steigern und konnte auch im Viertelfinale eine gute Leistung abrufen, das Spiel gegen Boffa zeigte aber ihre momentanen Grenzen auf. Die Nummer 379 im WTA-Computer, die sich in den letzten zwei Jahren von 730 auf ihr jetziges Ranking vorgearbeitet hat und somit auch am aufsteigenden Ast ist, symbolisiert für die Hohenemserin ihre jetzige Grenze.

Jetzt wartet die Nummer 1
(14.11.2008)
Stark anfangen und noch stärker weitergemacht, so könnte man Christina Mathis Auftritt beim 10.000-Dollar-Future auf der Insel Jersey beschreiben. War das Erreichen der Hauptrunde schon ein Riesenerfolg, der Sieg in der ersten Runde gegen Nicola Mooney ein vorläufiger Karrierehöhepunkt, so ist der Sieg im Achtelfinale gegen die 20-jährige Deutsche Jasmin Steinherr aus der Niki-Pilic-Akademie eine kleine Sensation.  Gegen die um sechs Jahre erfahrenere Gegnerin, die sich erst im letzten Moment als Lucky Loserin für den Hauptbewerb qualifizierte (die Französin Piquion musste verletzt absagen) und sich dort in der ersten Runde in drei Sätzen durchsetzen konnte, packte die 16-jährige Hohenemserin ihr bisher bestes Spiel aus. Sogar ihr neuer Trainer David Sammel, sonst eher um britische Zurückhaltung bemüht, kam dabei ins Schwärmen und lobte ihre Steigerungsfähigkeit: "Sie lernt unglaublich schnell dazu", so der ehemalige englische Verbandstrainer. Das Viertelfinale bietet besondere Brisanz, denn dort wartet nicht nur die Nummer 1 des Turniers, sondern damit auch gleichzeitig Christina's Trainings- und Doppelpartnerin, die Schweizerin Steffi Boffa. Diese ist im WTA-Ranking an 379 geführt, verfügt über ein starkes Service und ein noch größeres Kämpferherz. Gemeinsam haben die beiden das Semfinale erreicht, unterlagen dort aber den topgesetzten Holländerinnen Harmsen und Kilsdonk 6:3, 3:6, 7:10.

Top Themen der Redaktion