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ITF-Jugend: Kostic erneut mit großer Talentprobe, Hiesmair/Stabauer holen Doppeltitel

Die große ÖTV-Nachwuchshoffnung kann erstmals einen Finaleinzug bei einem ITF-J2-Turnier verbuchen.

Tamara Kostic © | GEPA pictures/ Johannes Friedl

Woche für Woche gibt’s derzeit von Österreichs Tennisjugend Erfolge von der ITF-Ebene zu vermelden. Die vergangene Woche hat diesbezüglich keine Ausnahme dargestellt, mit gleich mehreren starken Leistungen. Die sicherlich beachtlichste und wieder einmal eine tolle Talentprobe hat dabei Tamara Kostic hingelegt. Die auch schon bei internationalen Damenturnieren (mit ihren ersten zwei Halbfinalteilnahmen) erfolgreiche 16-Jährige hat nach zwei ITF-J4-Turniersiegen sowie einem ITF-J3-Titelgewinn im Vorjahr dieses Mal in Székesfehérvár erstmals das Endspiel eines ITF-J2-Events erreicht. Hinzu kam noch die Doppel-Halbfinalteilnahme mit der Italienerin Anna Paradisi. Hierdurch festigte die ÖTV-Zukunftshoffnung nicht nur ihren Platz unter den Top 100 der U18-Jugendweltrangliste, sondern konnte mit Rang 74 ihr bisheriges Career High um ein gutes Stück verbessern.

Mara Gae, Tamara Kostic ©zVg

Kostic hatte schon die Woche zuvor beim ITF-J1-Hartplatzturnier in Sanxenxo mit einem Sieg über eine aktuelle Top-Ten-Juniorin aufgezeigt, war in Spanien darauf allerdings im Achtelfinale ausgeschieden. Beim Sandplatzevent in Ungarn gelangen ihr nun gleich vier Matcherfolge. Ihrem 6:7 (4), 6:0, 6:2 über die Niederländerin Britt Du Pree ließ die an fünf gesetzte Wienerin ein 6:1, 6:3 gegen die Ukrainerin Sofiia Zhylchuk folgen, ehe sie in der Runde der letzten Acht die drittgereihte Tschechin Lucie Urbanova mit 2:6, 7:6 (5), 6:3 in die Knie zwingen konnte. Nach einem deutlichen 6:2, 6:2 im Semifinale über die Bulgarin Elizara Yaneva musste sie sich erst im Titelmatch der Rumänin Mara Gae bloß knapp mit 6:4, 5:7, 2:6 geschlagen geben. Alexandra Zimmer war dagegen – nach Einzel-Halbfinale und Doppeltitel in der vorherigen Woche in Pécs – in der ersten Runde neuerlich an ihrer Einzel-Bezwingerin und Doppelpartnerin aus Pécs, der sechstgesetzten Ungarin Panna Bartha, gescheitert. Und zwar diesmal hauchdünn mit 6:1, 1:6, 5:7.

Johanna Hiesmair, Theresa Stabauer ©zVg

Rot-weiß-rote Erfolgserlebnisse am Fließband

Abseits von Mitteleuropa glückte außerdem Johanna Hiesmair und Theresa Stabauer ein schöner Erfolg. Die beiden Schülerinnen des BORG für Leistungssportler in Linz sicherten sich beim ersten der drei ITF-Jugendturniere in Nairobi in Kenia ihren fünften zusammen eroberten internationalen U18-Doppeltitel, für Hiesmair insgesamt der sechste. Die zwei Oberösterreicherinnen eliminierten dabei im Semifinale die topgesetzten Morgan Jordan (Südafrika) und Andraina Mitia Voavy (Madagaskar) mit 7:5, 7:5, ehe sie im Endspiel auch die zweitgereihten Sofia Hadab (Marokko) und Daria Stefania Malaescu (Rumänien) dank eines 6:4, 6:4 in Schach halten konnten. Im Einzel kamen die beiden bis ins Viertelfinale. Einen weiteren oberösterreichischen Erfolg gab es aus dem hohen Norden zu vermelden: Nico Hipfl schied bei einem weiteren ITF-J4-Event in Vierumäki (Finnland) im Einzel zwar im Achtelfinale aus, schaffte es im Doppel mit dem Italiener Carlo Alberto Caniato aber bis ins Doppelfinale. Zudem verzeichneten Stella Horacek und Timothy Bezar jeweils mit Viertelfinalteilnahmen bei ITF-J5-Turnieren in Limassol (Zypern) und Dakar (Senegal) die ersten Punkte für die Jugendweltrangliste, Bezar gelangen mit dem Doppel-Viertelfinale noch weitere. Auch Filip Freitag verzeichnete in der Küstenstadt Saint-Paul auf der Insel Réunion, einem französischen Übersee-Département, ein Viertelfinale auf dieser Ebene, Felix Steindl gar im Einzel und Doppel ein Halbfinale in Casablanca (Marokko).

Hier die Ergebnisse der ÖsterreicherInnen in Kalenderwoche 43.

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