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Fed Cup

ISRAEL: 15 NATIONEN KÄMPFEN UM ZWEI PLÄTZE IM WELTGRUPPEN-II-PLAYOFF

Österreichs Fedcup-Team (im Bild: Sybille Bammer) schlägt von 2. bis 5. Februar 2011 in der Europa/Afrika-Zone I in Israel auf. Fedcup-Kapitän Jürgen Waber: "Da wir nicht gesetzt sein werden, wird viel von der Auslosung abhängen."

Israel als guter Boden
(22.10.2010)
Der internationale Tennisverband ITF hat die Fedcup-Gruppenspiele der Europa/Afrika-Zone I vom 2. bis 5. Februar 2011 an Israel vergeben. Gespielt wird im Municipal Tennis Club in Eilat im Freien, womit den Spielerinnen die Umstellung nach dem Saisonstart mit den Australian Open als Höhepunkt nicht allzu schwer fallen sollte. Für die österreichischen Herren hatte sich Israel zuletzt als guter Boden erwiesen, schaffte doch das Team von ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller mit einem 3:2-Triumph in Tel Aviv den Wiederaufstieg in die Daviscup-Weltgruppe. "Der Temperaturunterschied im Vergleich zu Australien ist zwar immer noch gegeben, wird aber weitaus geringer ausfallen, als wenn wir irgendwo in Nordeuropa gespielt hätten", zeigte sich der heimische Fed-Cup-Kapitän Jürgen Waber mit der Wahl des Austragungsortes, der im Süden Israels am Roten Meer liegt, zufrieden. "Israel verfügt über viele schöne Tennisanlagen. Für uns Spielerinnen ist es auch besser, im Freien zu spielen als dichtgedrängt nebeneinander in einer Halle", meinte die heimische Nummer eins Sybille Bammer.

"Viel wird von der Auslosung abhängen"
15 Nationen werden in Eilat um zwei Plätze im Weltgruppen-II-Play-off kämpfen. Neben Österreich und Gastgeber Israel gehören auch Bulgarien, Dänemark (mit der Weltranglisten-Ersten Caroline Wozniacki), Griechenland, Großbritannien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Rumänien, die Schweiz, Ungarn und Weißrussland der dritten Leistungsstufe an. Gespielt wird zunächst in drei Vierer- und einer Dreiergruppe. Die Poolsieger ermitteln in zwei Finalspielen jene beiden Teams, die am 16. und 17. April 2011 um einen Platz in der Weltgruppe II 2012 antreten werden. "Da wir nicht gesetzt sein werden, wird viel von der Auslosung abhängen", erklärte Waber, dessen Team sich im vergangenen Februar in Portugal in der Gruppenphase gegen so starke Gegner wie Weißrussland und Großbritannien sowie Bosnien-Herzegowina durchgesetzt hatte, im entscheidenden Duell um den Einzug ins Weltgruppen-II-Play-off jedoch an Schweden scheiterte. In Israel werden in der Vorrunde die Schweiz, Polen, Weißrussland und die Niederlande gesetzt sein.

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