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INNSBRUCK: VIERTELFINAL-"HATTRICK" FÜR VERONIKA SEPP +++ "JETZT WILL ICH INS SEMIFINALE

Mit Veronika Sepp (Bild), Janina Toljan und Tristan-Samuel Weissborn haben drei der ursprünglich 22 der im Hauptbewerb der beiden Future-Turniere in Innsbruck angetretenen Österreicher das Achtelfinale "überlebt".



INNBRUCK (Herren-Bewerb)

INNSBRUCK (Damen-Bewerb)


11. August 2011

SEPP DRINNEN, BADER DRAUSSEN.
Beim Future-Turnier in Wien war ihr 2010 zum ersten Mal in ihrer Karriere der Einzug unter die besten acht eines ITF-Turniers gelungen, vor zwei Wochen gelang Veronika Sepp das zum zweiten Mal und jetzt bei ihrem Heimturnier in Innsbruck vervollständigt die 21-jährige Jus-Studentin vom TK IEV Tiroler Wasserkraft ihren "Hattrick": Mit einem glatten 6:2, 6:0-Sieg über Karoline Kurz zog Teilzeit-Profi Sepp, die im Herbst 2009 ihre Karriere beendet hatte, erneut ins Viertelfinale ein. "Ich war angespannt am Anfang, weil ich das Gefühl hatte, nicht richtig in Tritt zu kommen. Danach habe ich aber sehr gut gespielt", ließ die 21-Jährige die ersten Ballwechsel noch einmal Revue passieren. Viel Druck mit der Vorhand und eine junge, unerfahrene Gegnerin ließen zu keiner Zeit Zweifel am Sieg aufkommen. Die große Überlegenheit bewog Sepp den Blick sofort auf morgen zu legen. Eine schwierige Aufgabe wartet. "Natürlich will ich gewinnen und ins Semifinale einziehen. Ich bin gut drauf und rechne mir Chancen aus", hofft Sepp auf den ersten Einzug in ein Halbfinale auf Future-Ebene. Für den Überraschungsmann des Turniers Sebastian Bader ging hingegen der Sommertraum zu Ende. Der 23-jährige Tiroler unterlag dem an Nummer 5 gesetzten Griechen Paris Gemouchidis mit 3:6, 2:6. Chancen, so Bader danach,wären zwar vorhanden gewesen, "ich habe aber sicher nicht mein bestes Tennis gespielt. Er hat in entscheidenden Situationen weniger Fehler gemacht als ich." Genau umgekehrt lief es bei Tristan-Samuell Weissborns Achtelfinal-Duell mit Navid Johannigmann ab: Der 19-jährige Wiener besiegte den Deutschen mit 3:6, 6:0, 6:2 und trifft nun auf den Italiener Marco Bella, der Marc Rath mit 6:4, 7:6(2) aus dem Bewerb warf. Ebenfalls unter die besten acht ist im Damenbewerb Janina Toljan eingezogen: Die Oberösterreicherin besiegte die Italienerin Stephanie Scimone glatt mit 6:3, 6:3 und trifft nun auf die an Nummer zwei gesetzte Tschechin Martina Kubicikova.



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