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INNSBRUCK: VERONIKA SEPP KRATZT, BEISST UND KÄMPFT SICH IN DEN HAUPTBEWERB +++ "EIN GANZ INTENSIVES MATCH"

Bei dem mit jeweils 10.000 Dollar dotierten Herren- und Damen-Future-Turnier auf der Anlage des TC IEV Tiroler Wasserkraft gelang mit Sebastian Bader und Veronika Sepp (Bild) gleich zwei IEV-"Eigengewächsen" die Qualifikation für den Hauptbewerb.



INNBRUCK (Herren-Bewerb)

INNSBRUCK (Damen-Bewerb)


8. August 2011

BADER UND SEPP IM HAUPTBEWERB.
"Ich bin superglücklich. Alles was jetzt noch kommt, ist Zugabe", strahlte IEV-"Eigengewächs" Sebastian Bader nur wenige Minuten nach seinem bisher größten Karriere-Erfolg. Nach einem starken Zweisatz-Erfolg in der finalen Qualifikationsrunde (6:3, 7:6 gegen Riccardo Stiglich/ITA) steht der Tiroler ausgerechnet in seinem Wohnzimmer zum ersten Mal im Hauptbewerb. Dabei startete diese Mission am Samstag mit Kopfweh. Eigenfehler, fehlendes Selbstbewusstsein zum Auftakt gegen Manuel Bellutti und Florian Fahrnleitner – die Liste der Schwierigkeiten erwies sich als hartnäckig. "Der Anfang war sehr schwer. Umso schöner ist es nun im Hauptbewerb zu stehen. Ich habe mich von Partie zu Partie gesteigert", blickt Bader erleichtert zurück. Erfolgserlebnisse gab es auch für Lukas Jastraunig und für Veronica Sepp, die sich beide für die Hauptrunde qualifizieren konnten. IEV-Spielerin Sepp und die Italienerin Martina Parmigiani lieferten sich dabei einen Kampf - der aufgrund Regens in die Halle verlegt werden musste - auf Messers Schneide, den die Tirolerin letztendlich knapp mit 6:3, 3:6, 7:6 für sich entscheiden konnte. Wie nah Glück und tiefe Frustration beieinander liegen können, zeigten die ersten Minuten nach Sepps hauchdünnem Drei-Satz-Erfolg. Tränen der Erleichterung bei der Lokalmatadorin, Wut und Enttäuschung bei der 17-jährigen Italienerin. Ein Wechselbad der Gefühle. "Ich bin einfach überglücklich. Es war ein ganz intensives Match und wahnsinnig knapp. Ich bin sehr erleichtert", schnaufte Sepp kurz nach dem Einzug in den Hauptbewerb erleichtert durch. "Ich hab gewusst wie stark sie auch vom Kopf her ist. Im dritten Satz hab ich bereits mit 4:2 geführt, dann hat sie aufgeholt auf 4:4. Dann war die ganze Zeit Einstand, Vorteil usw., bis es schließlich mit 7:6 für mich ausgegangen ist."

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Ein Interview mit Sebastian Bader finden Sie HIER

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