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INNSBRUCK: "SAM" WEISSBORN SCHNUPPERT INS SEMIFINALE, SCHEITERT ALLERDINGS KNAPP

Drei ÖsterreicherInnen waren angetreten, um den Sprung vom Viertel- ins Semifinale zu schaffen. Tristan-Samuel Weissborn (Bild) hätte es beinahe geschafft. "Leider hat bei ihm dann der Gedanke 'Wow, das Semifinale!' sein Spiel ein bissl beeinträchtigt" (Weissborn-Coach Gilbert Schaller). Ebenfalls ausgeschieden sind Veronika Sepp und Janina Toljan.



INNBRUCK (Herren-Bewerb)

INNSBRUCK (Damen-Bewerb)


12. August 2011

ALLE ÖSTERREICHER DRAUSSEN.
Drei ÖsterreicherInnen kamen bei dem mit jeweils 10.000 Dollar dotierten Herren- bzw. Damen-Future-Turnier in Innsbruck ins Viertelfinale, für zwei von ihnen wurde der Blick in die nahe Zukunft zum Stolperstein: "Südstädter" Tristan-Samuel Weissborn (ATP 881) lieferte sich mit dem italienischen Qualifikanten Marco Bella (ATP 1498), der zuvor schon Sebastian Stiefelmeyer, Christoph Lessiak und Marc Rath  ausgeschaltet hatte, einen dreieinhalb Stunden während Kampf. "Sam" führte mit 6:2 und 4:2 im zweiten Satz, musste letztendlich aber doch mit 6:2, 6:7(5), 5:7 geschlagen geben. "Leider hat er im zweiten Satz", so Weissborns Trainer Gilbert Schaller danach, "zu sehr an die sechs ATP-Punkte gedacht, die ihm ein Semifinal-Einzug gebracht hätten." Weissborn "Pendant" im Damenbewerb war Veronika Sepp: Die 21-jährige IEV-Spielerin verlor gegen die Italienerin Sara Sussarello mit 4:6, 6:7(9). Trotzdem überwog bei der Jus-Studentin danach die Freude über die eigene Leistung: "Es war ein tolles Gefühl noch einmal zurück zu kommen. Vor allem da das Publikum so hinter mir gestanden ist. Leider hat es nicht gereicht." Als letzte Österreicherin im Bewerb hätte Janina Toljan (WTA 668) die rotweißroten Fahnen hoch halten können, musste sich allerdings der an Nummer zwei gesetzten Tschechin Martina Kubicikova glatt mit 3:6, 3:6 geschlagen geben.



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