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ATP

ILKLEY: MARTIN FISCHER GEWINNT EINZEL UND DOPPEL

Beim 15.000-Dollar-Future in Ilkley holte sich Martin Fischer (Bild) sowohl im Einzel als auch im Doppel den Titel und wärmt sich damit für eines der größten Challenger-Turniere in der kommenden Woche auf.

Fischer, zwei Mal Sieger
(2.8.2009)
Kurz und bündig Martin Fischers Bilanz seines Auftritts beim 15.000-Dollar-Future in Ilkley: "Mit einem weiteren Sieg konnte ich meine kurze, aber erfolgreiche Rasensaison abschließen." Sowohl im Einzel als auch im Doppel war der 23-jährigen Vorarlberger im Finale gestanden, bei beiden Endspielen konnte er als Sieger den Platz verlassen. Im Einzel besiegte er den britischen Qualifikanten Neil Pauffley 6:4, 6:4. "Es war zwar nicht mein bestes Match", so Fischer, "aber ich war der Erfahrenere. Auf den Return konnte ich mich die ganze Woche über verlassen, so auch heute. Der Rest war hart erarbeitet. Ich ließ ihn viel selber machen und war dadurch oft selbst zu passiv. Den ersten Satz gewann ich nach guter Chancenauswertung 6:2. Im zweiten Satz kassierte ich gleich zu Beginn ein Break. Zwar holte ich es mir gleich wieder zurück, hatte dann aber bei 3:3 schon wieder drei Breakbälle gegen mich. Doch ab diesem Zeitpunkt versuchte ich dann das Zepter in die Hand zu nehmen, und das mit Erfolg - 6:4. Damit ist der zweite Turniersieg eingefahren und die Finalbilanz aufgebessert." Im anschließenden Doppel konnte sich Fischer mit Partner Chris Eaton das Double sichern. "Die ersten beiden Sätze verliefen extrem ausgeglichen. Im entscheidenden Champions-TieBreak spielten wir ab 4:6 Weltklasse-Tennis - 7:5, 3:6, 10:6." In der kommenden Turnierwoche wird Fischer beim 106.500-Euro-Challenger im spanischen Segovia an den Start gehen.


Zwei Mal Finale

(1.8.2009)
Martin Fischer ist beim 15.000-Dollar-Future in Ilkley weiterhin nicht zu stoppen: Sowohl im Einzel als auch im Doppel steht er im Finale. Das Einzel-Semifinale, das er gegen Charles-Antoine Brezac mit 6:3, 6:3 für sich entscheiden konnte, "war für die Verhältnisse ein sehr ansprechendes Match", so Fischer. "Obwohl seit gestern Mittag schönes Wetter war, waren die Plätze eigentlich zu feucht für Rasentennis. Aber ich darf mich nicht aufregen, eigentlich war ich es, der auf Gras spielen wollte. Im ersten Satz reichte zum Ende hin ein Break, im zweiten schaffte ich ein frühes Break zur Vorentscheidung." Sein nächster Gegner wird der britische Qualifikant Neil Pauffley sein. Auch im Doppel gewann er mit Partner Chris Eaton (GBR) mit jeweils einem Break das Halbfinale gegen Timothy Bradshaw/Dominic Inglot (GBR/GBR) und trifft nun im Finale auf das an Nummer 2 gesetzte Doppel Raja/Kadir (IND/AUS).

Zwei Mal unter den besten vier
(31.7.2009)
Runde 1: 6:1, 6:2. Runde 2: 6:1, 6:1. Runde 3: 6:3, 6:2. Beim 15.000-Dollar-Future im englischen Ilkley kommt Martin Fischer immer besser auf  Touren. Auch beim Viertelfinal-Sieg über Clement Reix (FRA) - erneut in der Halle - verlief das Einzel "mehr oder weniger nach Wunsch. Ich retourniert gut und versuchte dann ihn in längere Ballwechsel zu verwickeln. Somit gab ihm zahlreiche Chancen um Fehler zu machen, welche er dann auch des öfteren nutzte." Sein nächster Gegner ist der ungesetzte Franzose Charles-Antoine Brezac. Fischer: "Ich erwarte eine harte Partie, denn Brezac hat bisher ebenfalls alles recht glatt gewonnen. Ein kompakter Spieler, ohne ersichtliche Schwäche." Auch im Doppelbewerb läuft für den 23-jährigen Vorarlberger bisher alles nach Wunsch: Mit seinem britischen Partner Chris Eaton steht Fischer ebenfalls in der Runde der letzten vier und trifft nun auf  Timothy Bradshaw/Dominic Inglot (GBR/GBR).


Zuerst Gras, dann Hardcourt
(30.7.2009)
Schwierige Bedingungen für Martin Fischer beim 15.000-Dollar-Future im englischen Ilkley: Nachdem während seiner Erstrunden-Partie gegen Colin O'Brien (IRL) beim Stand von 6:1, 4:2, 0:40 "das gute alte englische Wetter gekommen ist", mussten sämtliche Partien - auch die der kommende Runde - in die Halle verlegt werden. Der Grund? "Sie haben keine Planen." Statt auf Gras wird deshalb jetzt auf einem langsamen Hardcourt gespielt. "Dort ist es ein ganz anderes Turnier." Dennoch steht der 23-jährige auf Nummer 1 gesetzte Vorarlberger bereits im Viertelfinale, da er beim 6:1, 6:1 mit dem Franzosen Pierric Ysern kaum Probleme hatte. "Das Linkshänderspiel meines Gegners ist mir sehr entgegen gekommen. Er wollte oft seine Rückhand umlaufen, da hatte ich sehr oft die offene Ecke." Sein nächster Gegner ist Clement Reix (FRA). Fischer: "Er ist einer, der auf alles drauf haut, was sich bewegt. Tempowechsel ist Fehlanzeige. Er serviert sehr gut, den Rest wird man sehen, wie konstant er das Ganze spielen kann."


wowo

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