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HOFMANOVA SPRENGT ITF-TOP 50

Niki Hofmanova setzt mit der erfolgreichen Turnierreise durch Asien das nächste Highlight ihrer Karriere. Bereits jetzt konnte die Burgenländerin ihr Jahresziel erreichen.

Im Januar absolvierte Niki Hofmanova ihre erste erfolgreiche Turnierserie 2006. In Südamerika schaffte es die 15-Jährige in zwei Viertelfinali und ein Finale auf der ITF-Tour der unter 18-Jährigen. Auch die zweite Turnierserie von Österreichs Nachwuchsass verlief nach Wunsch: Die Burgenländerin fuhr auf ihrer dreiwöchigen Asien-Tournee bei Turnieren der zweithöchsten Wertigkeit im Jugendtennis (ITF Kategorie 1; ITF Kategorie A ist die höchste) ein Semifinale in Kuala Lumpur und ein Finale in Bangkok ein. Beim abschließenden Event von Manila holte Niki an der Seite der Ukrainerin Kristina Antoniychuk, der Nummer 23 der Welt, den Turniersieg im Doppel.

Bereits nach zwei Turnieren in Asien hatte die Hornsteinerin ihr Jahresziel 2006 erreicht, den Einzug unter die besten 50 der Jugendweltrangliste unter 18. Als Top 40-Spielerin der Junioren kehrt Niki Hofmanova am Dienstag gemeinsam mit Vater Martin Hofman, der sie durch Asien begleitet hat, nach Österreich zurück. Die 15-Jährige ist damit hinter der Nummer eins der Welt, der Australian Open-Juniorensiegerin Anastasia Pavlyuchenkova aus Russland, die weltweit zweitbeste Spielerin des Jahrgangs 1991.

Hofmanova holte in Manila ihren insgesamt vierten Titel auf der ITF-Tour der unter 18-Jährigen. Die Burgenländerin blieb auf den Philippinen erstmals bei einem Turnier der Kategorie 1 ungeschlagen. Im Vorjahr konnte Niki in Algerien im März (Kat. 4) und Portugal im August (Kat. 3) bereits zwei Einzeltitel holen, im Doppel war sie im März 2005 in Malta (Kat. 5) siegreich geblieben.

"Im Oktober haben wir begonnen Nikis Spiel umzustellen. Sie spielt offensiver, versucht die Punkte abzuschließen, sucht auch den Weg ans Netz. Nur so kann sie auf diesem Level bestehen", weiß Vater Martin Hofman. Die Erfolge sprechen für sich, und das obwohl Niki den meisten ihrer Kontrahentinnen körperlich unterlegen ist, "sie wird oft auf 13 oder 14 geschätzt." Hofman weiter: "Niki ist noch im Wachstum, kann daher nicht das Trainingspensum der anderen Top-Spielerinnen erfüllen."

Nikis asiatischer Turnierserie war ein zweiwöchiges Trainingscamp mit Coach Jan Kukal in Pattaya City vorangegangen. "Ich konnte mich dort gut auf die Bedingungen einstellen — Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und die Dauerbelastung", weiß Niki um die Grundlage ihrer jüngsten Erfolge. Vater Martin Hofman: "Jan Kukal hat den größten Anteil an Nikis Erfolgen, ihm hat sie die ausgefeilte Technik zu verdanken."

Umfangreiches Training mit Jan Kukal steht laut Manager Raimund Stefanits nun auf dem Plan. Der Juniorenbewerb der French Open in Roland Garros und das Vorbereitungsturnier in Mailand (beide ITF Kategorie A) sind die nächsten Stationen von Hofmanova.

tp

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