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Bundesliga

HERREN-BUNDESLIGA: DER NEUE MEISTER? TC GLEISDORF! "WIR HABEN VERDIENT GEWONNEN"

Der Sieger der diesjährigen Simacek Tennis Liga Austria, Österreichs höchster Mannschaftsmeisterschaft, lautet TC Gleisdorf: Das Team von Mannschaftsführer Herbert Jerich jr. (links mit Martin Fischer) lag im Finale gegen den Colony Competition Club bereits nach den Einzeln uneinholbar mit 5:1 in Führung und konnte damit den Titel aus dem Jahr 2010 erfolgreich wiederholen.


HERREN-BUNDESLIGA - Final Four

 

8. September 2012

GLEISDORF GEWINNT!
Der TC Gleisdorf fegte am Samstag im Finale der Tennis-Bundesliga vor eigenem Publikum den Colony Competition Club Wien mit 5:1 vom Platz und kürte sich damit zum zweiten Mal nach 2010 zum österreichischen Mannschaftsmeister. Die Truppe von Herbert Jerich jr. war in dieser Saison das dominierende Team und holte fünf Siege in ebenso vielen Begegnungen. Neben den Standardkräften rund um Deutschland-Legionär Björn Phau, Martin Fischer, Alexander Peya, Stefan Koubek und Christian Magg schlugen auch die beiden Neuverpflichtungen Johannes Ager und Michael Linzer voll ein. Ager gewann in dieser Saison alle seine Bundesliga-Matches (5 Einzel, 2 Doppel)! Der Tiroler spielte auch im Finale groß auf und feierte in seiner Singlepartie gegen die heimische Nachwuchshoffnung Dominic Thiem einen beeindruckenden 6:1, 6:3-Erfolg. Stark präsentierte sich auch Michael Linzer, der Niki Moser mit 7:5, 6:3 in die Schranken wies. Wie schon am Vortag, als er im Match gegen den 1. Salzburger TC Robin Kern in drei Sätzen in die Knie gezwungen hatte, lieferte Martin Fischer auch gegen Marc Rath bei seinem 6:1, 3:6, 6:4-Erfolg eine kämpferisch starke Leistung ab.

"EIN WÜRDIGER MEISTER". Als Publikumsliebling Christian Magg mit einem überraschend klaren 7:6 (7/5), 6:1 über Maximilian Neuchrist den vierten Punkt für die Gleisdorfer ins Trockene brachte, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Den Titelgewinn machte dann im Duell der beiden Nummer-eins-Spieler Björn Phau mit einem glatten 6:2, 6:2 über Riccardo Bellotti perfekt. Nach der uneinholbaren 5:0-Führung ließen Herbert Jerich jr. und seine Schützlinge die Sektkorken knallen, deshalb wurde das Match von Alexander Peya gegen Max Raditschnigg auch gar nicht mehr zu Ende gespielt. „Dass wir es vor eigenem Publikum geschafft haben, den Titel wieder nach Gleisdorf zu holen, macht mich riesig stolz. Wir haben die Truppe mit Johannes Ager und Michael Linzer super verstärkt und sind verdient Meister geworden. Die Burschen haben in allen Partien Top-Leistungen gezeigt und sich für den TC Gleisdorf mächtig ins Zeug gelegt“, jubelte Jerich. Beim Mannschaftsführer des unterlegenen Finalisten, Andreas Fasching, hielt sich die Enttäuschung in Grenzen: „Die Gleisdorfer sind ein würdiger Meister. Sie waren heute für unser junges Team einfach zu stark.“



SIMACEK TENNIS LIGA AUSTRIA 2012

Finale
TC Gleisdorf - Colony Comp. Club: 5:1

Die Resultate:
Björn Phau (GER) – Riccardo Bellotti (ITA / Gleichst.): 6/2, 6/2
Martin Fischer – Marc Rath: 6/1, 3/6, 6/4
Michael Linzer – Nikolaus Moser: 7/5, 6/3
Johannes Ager – Dominic Thiem: 6/1, 6/3
Alexander Peya – Maximilian Raditschnigg: 2/6, 2/3 ret.
Christian Magg – Maximilian Neuchrist: 7/6(5), 6/1


Simacek Tennis Liga Austria, Endtabelle

1. TC Gleisdorf
2. Colony Competition Club
3./4. 1. Salzburger TC Stiegl
3./4. TC Babolat Deutsch-Wagram
5./6. Sportunion Klagenfurt
5./6. UTC Stockerau
7. TC Sparkasse Kirchdorf
8. UTC Styria Wohnbau Steyr

„Da die Liga im kommenden Jahr von bisher acht auf künftig zehn Teams aufgestockt werden wird“, so Bundesliga-Vorsitzender Hans Sommer, „wird es 2012 als Übergangslösung keine Absteiger aus der Bundesliga, dafür aber zwei Aufsteiger aus der zweiten Liga geben.“ Als Aufsteiger haben sich im Juni bereits der 1. Klosterneuburger TV und TK IEV Tiroler Wasserkraft bei den Herren bzw. der Altmannsdorfer TC und T.V. Wiener Neudorf bei den Damen qualifiziert. Ab 2013 wird die Simacek Tennis Liga Austria (= Bundesliga) damit – sowohl bei den Damen als auch den Herren – in zwei Gruppen mit jeweils fünf Vereinen gespielt werden.

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