Haim! Wolfgruber! Pichler! Voglgruber! Nyikos!

Die Titel der Österreichischen Jugendmeisterschaften (u18) waren einerseits hart umkämpft, andererseits eine klare Angelegenheit: Matthias Haim (Bild) musste gegen Alexander Erler über die volle Distanz von drei Sätzen gehen, um als Sieger von Platz gehen können. Christina Wolfgruber besiegte Jasmin Buchta in zwei Sätzen.

Im Vorjahr waren es Fabian Lipautz (ASVÖ TC Pörtschach) und Anna Kraus (UTC T.T.I. Asten) gewesen, die auf der Anlage des Welser Turnvereins 1862 nicht zu schlagen waren: Sowohl der Kärntner als auch die Oberösterreicherin waren bei der Österreichischen Jugendmeisterschaften (u18) ohne Satzverlust ins Finale vorgestoßen, Lipautz kam mit seinem 6:1, 2:6, 7:5-Sieg über Gregor Hutterer zum Titel, Kraus kämpfte sich gegen Caroline Ilowska mit 6:3, 7:5 zum Sieg. Ihre Nachfolger heuer hören auf die Namen Matthias Haim (TC Kolsass) und Christina Wolfgruber (Kornspitz Team OÖ): Ohne Satzverlust war der Tiroler bis ins Endspiel vorgestoßen, wo er von seinem Landsmann Alexander Erler (TK IEV Tiroler Wasserkraft) hart gefordert wurde und erst nach der vollen Distanz von drei Sätzen als 6:1, 3:6, 7:5-Sieger vom Platz gehen konnte. Etwas leichter als Haim kam Wolfgruber zu ihrem Titel: Ebenfalls ohne Satzverlust war sie bis ins Endspiel gerast und hatte sich auch dort von Jasmin Buchta (TC LUV Graz) nicht stoppen lassen - 6:3, 6:1. Für die Nachwuchs-Sportler hatte sich ihre Finalteilnahme auch wegen der Preise ausgezahlt. "Neben den Pokalen bekommen die Sieger eine "French-Open-Longines-Uhr", die Zweitplatzieren erhalten ein Sony-Tablet", so Turnierorganisator Werner Hipfl. Und als absolutes Highlight unter den Goodies: Der / die SiegerIn erhält eine Wildcard für ein 10.000-Dollar-Future-Turnier in Österreich. Die SiegerInnen der Doppelbewerbe: David Pichler / Max Voglgruber bzw. Eva Nyikos / Christina Wolfgruber.

"Ein echter Hammer"
Koubek_HipflEin besonderes Highlight dieser Meisterschaften war auch die Exibithion" zwischen Stefan Koubek (ehem. ATP 20) und dem Welser Markus Hipfl (ehem. ATP 55). Knapp 500 Zuschauer füllten den Welser Centercourt bis auf den letzten Platz und sahen, so Turnierleiter Werner Hipfl, "einen echten Hammer und einen sehenswerten Kampf, der nach knapp neunzig Minuten knapp mit 7:6 (10:4) für Stefan ausging." Weder Spieler noch Fans ließen sich dabei von einem Wolkenbruch den Spaß verderben, der zwei Stunden vor Beginn des Events den Platz unter Wasser setzte. Mit seinem vierzehn-köpfigen Team ist es Hipfl trotzdem gelungen, "ein echtes Wunder zu schaffen" und den Court wieder trocken zu legen. Danach waren alle Tennisfans begeistert vom variablen Spiel der beiden Ex-Davis Cupper, die trotz ihres "hohen" Alters (Koubek / 37, Hipfl / 36) viele Spielvarianten kombiniert mit vielen Stopps bzw. Schlägen durch die Beine zum Besten gaben. Auch bei künftigen Veranstaltungen will Werner Hipfl mit ähnlichen Rahmenprogramm-"Goodies" Spieler und Fans bei Laune halten.


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ÖTV-Jugendmeisterschaften (u18) | Website

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