Haider-Maurer vor Top-100-Rückkehr

Beim osteuropäischen Challenger-Dreierpack sammelte der Waldviertler in den letzten Wochen in Rumänien, Bosnien-Herzegowina und der Slowakei vor dem heutigen Finale in Trnava bereits 170 Weltranglisten-Punkte.



Die direkte Qualifikation für die Australian Open 2015 war Andreas Haider-Maurers großes Ziel für das letzte Saisondrittel. Notwendig ist dafür ein Platz unter den ersten 100 der Weltrangliste zum Jahreswechsel. Diesem Vorhaben ordnete der Wahl-Innsbrucker sogar die Davis Cup-Begegnung des österreichischen Teams in Lettland unter. Es sieht ganz so aus, als könne der 27-Jährige schon Ende September ein Häkchen auf seiner "To-do-Liste" des Herbstes machen, ehe dieser überhaupt begonnen hat.

Druck standgehalten
Denn nach dem Triumph beim Challenger von Brasov vor zwei Wochen und dem Erreichen des Halbfinales in Banja Luka in der Vorwoche steht Haider-Maurer nach dem Finalsieg in Trnava gegen den Kroaten Antonio Veic vor dem "Comeback" in den Top 100. Keine Selbstverständlichkeit, denn virtuell war der großgewachsene Rechtshänder vor zwei Wochen sogar aus den Top 130 gefallen, hielt jedoch in Rumänien dem Druck stand und verteidigte seinen Titel und 80 Weltranglisten-Zähler. Durch den Titel in der Slowakei winkt nun sogar Rang 91. In jedem Fall wird "AHM" in der am Montag neu erscheinenden Rangliste die klare Nummer zwei Österreichs sein.

Im Rest des Jahres hat Haider-Maurer kaum noch Punkte zu verteidigen und wird somit auch bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle, wo er vor vier Jahren als Lucky Loser das Finale erreichte, befreit aufspielen können. Davor will der Niederösterreicher noch die Groß-Challenger in Mons (106.500 Euro) und Rennes (85.000 Euro) spielen.

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Challenger in Trnava

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