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ATP

Haider-Maurer unterliegt Cilic

Wimbledon ist für Österreichs Tennis-Asse - was das Einzel betrifft - beendet. Am Mittwoch verabschiedete sich nach Yvonne Meusburger mit Andreas Haider-Maurer auch der letzte rot-weiß-rote Hoffnungsträger.

Eine Top-Leistung hätte es gebraucht, um gegen den Kroaten Marin Cilic in der zweiten Runde von Wimbledon die Sensation zu schaffen. Genau diese Top-Leistung brachte Andreas Haider-Maurer - allerdings nur einen Satz lang. Da erinnerte der Waldviertler vor den Augen von Davis Cup-Kapitän Clemens Trimmel an die besten Woche seiner Karriere, als er in der Wiener Stadthalle im Jahr 2010 ins Finale eingezogen war und auf dem Weg dorthin auch Cilic besiegt hatte. Aggressiv und bärenstark bei Vorhand und Aufschlag - verdient ging der erste Satz mit 6:3 an Haider-Maurer.

Cilic schafft Wende
Dann vermochte sich Cilic aber viel besser auf den Aufschlag des Wahl-Innsbruckers einzustellen und punktete immer wieder mit Angriffen auf die Rückhand Haider-Maurers, der ab dem Stand von 6:3, 1:1 sieben Spiele in Folge und die Kontrolle über das Match verlor - und nie wieder erlangte. Auch nicht bei 5:4 in Satz drei aus Sicht des Aufschlägers Cilic, als Haider-Maurer zwar drei Satzbälle abwehren konnte, die Wende aber nicht mehr schaffte. Mit dem Break der Nummer 26 des Turniers zum 2:1 im vierten Satz war die Vorentscheidung gefallen, nach 2:12 Stunden verwertete Cilic Matchball Nummer fünf zum 3:6, 6:1, 6:4, 6:4-Sieg. Haider-Maurer darf sich mit 45 Weltranglisten-Punkten und 43.000 Pfund Preisgeld trösten.

Turnier-Link: Wimbledon

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