Davis Cup

Haider-Maurer sorgt für Hochspannung

Der 28-Jährige gewinnt gegen Haase, das Davis Cup-Doppel geht gegen die Niederländer verloren. Mit dem tollen Publikum im Rücken wollen Dominic Thiem und Andreas Haider-Maurer von 1:2 auf 3:2 stellen.

Andreas Haider-Maurer hat wohl eine der besten Leistungen seines 28-jährigen Tennis-Lebens gezeigt. Nachdem der Waldviertler  am Freitag gegen Robin Haase nur zwei Punkte vom Sieg entfernt gewesen war und die Partie bei einer 2:1-Satzführung wegen Regens abgebrochen werden musste, spielte Haider-Maurer am Samstag einen vierten Satz, der die 2500 Zuschauer in Kitzbühel sprachlos machte - mit dem 7:5 stellte er auf 1:1 im Davis Cup-Duell mit den Niederlanden. Im Anschluss hatten Jürgen Melzer und Oliver March gegen Wimbledon-Sieger Jean-Julien Rojer und Robin Haase keine Chance und unterlagen 3:6, 6:7 (4), 6:7 (5). Das bedeutet, dass es am Sonntag zweier Siege bedarf, damit das SIMACEK Austrian Davis Cup-Team das Playoff zur Davis Cup-Weltgruppe erreicht. 

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Haider-Maurer konnte sein Glück nicht verbergen. „Ich bin echt happy, dass ich das Match durchgebracht habe. Das Publikum hat mich fantastisch unterstützt. Wir haben wahrscheinlich die besten Fans  der Welt. Das wird am Sonntag bestimmt eine tolle Tennis-Party.“ Bei dieser könnte AHM der Stargast werden. Wenn Dominic Thiem sein Einzel gegen Robin Haase (ab 13 Uhr) gewinnt, wird Haider-Maurer beim Stand von 2:2 gegen Thiemo de Bakker für die Entscheidung sorgen müssen. „Der Druck ist mir nicht neu, ich habe langsam gelernt, damit umzugehen und die Nervosität abzulegen. De Bakker hat ein paar Schwächen, ich glaube, dass ich von der Grundlinie der solidere Spieler bin.“

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Jürgen Melzer und Oliver Marach mussten die orange Übermacht im Doppel neidlos anerkennen. „Sie haben unmenschlich serviert und keine Fehler gemacht“, sagte Marach. Und Melzer konstatierte: „Wir hatten eine einzige Chance auf ein Break, und die war eigentlich minimal. Jetzt müssen uns Domi und Andi rausreißen.“ Kapitän Stefan Koubek freut sich auf den Showdown. „Für mich ist die Situation nicht neu. Bei meinem Debüt in Schweden stand es auch 1:2 nach dem ersten Tag und wir haben gewonnen. Ich glaube, dass Dominic die Nervosität abgelegt haben wird.“

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