Zum Inhalt springen

Haider-Maurer knackt die Top 50

Nach Thomas Muster (1.), Jürgen Melzer (8.), Gilbert Schaller (17.), Horst Skoff (18.), Stefan Koubek (20.), Dominic Thiem (36.), Alexander Antonitsch und Peter Feigl (beide 40.) ist der Niederösterreicher bei den Herren erst der neunte Österreicher, der diese magische Schallmauer durchbrach.

Erstmals weist die Weltrangliste Österreichs Davis Cup-Spieler Andreas Haider-Maurer unter den 50 besten Tennisspielern des Planeten aus. Durch den Achtelfinal-Einzug beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo nach Siegen über Ernests Gulbis (ATP 18) und Bernard Tomic (ATP 26) überholte der Groß Gerungser im Ranking fünf Konkurrenten und verbesserte sein ohnehin bestes Karriere-Ranking von 52 um weitere fünf Plätze.

Zwei unter Top 50, drei in Top 80
Der 28-Jährige sorgte damit dafür, dass erstmals seit dem Jahr 1996 (Thomas Muster und Gilbert Schaller) zwei Österreicher gleichzeitig im elitären Kreis der Top 50 zu finden sind. Bester Österreicher ist nach wie vor Dominic Thiem auf Rang 43, Jürgen Melzer liegt auf Platz 79.

Haider-Maurer in Bukarest, Thiem in Barcelona
In der laufenden Turnierwoche haben Thiem und Haider-Maurer die Chance, weiter nach oben zu klettern: Thiem trifft in der ersten Runde des ATP-500-Turniers in Barcelona auf Victor Estrella Burgos (ATP 53) aus der Dominikanischen Republik und ist ebenso leichter Favorit wie der seit Wochen in Hochform spielende Haider-Maurer gegen den Kroaten Ivan Dodig (ATP 100) beim 250er-Event der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

Chance auf weitere Verbesserung
Allerdings hat Thiem nach dem Achtelfinal-Einzug im Vorjahr in Barcelona 55 Zähler zu verteidigen. Haider-Maurer pausierte zwar in der Vergleichswoche des Vorjahres, müsste in Bukarest aber das Viertelfinale erreichen, um das schlechteste seiner momentan in der Wertung stehenden Resultate (29 Zähler für ein Challenger-Halbfinale) zu übertreffen.

Hartes Programm bis Roland Garros
Haider-Maurer spult bis zu den French Open nach derzeitiger Planung mit den ATP-Turnieren von Bukarest, Istanbul (27.4.), Madrid (4.5.), Rom (11.5) und Genf (18.5.) noch ein dichtes Programm ab, aber auch Thiem steht mit Barcelona, München (27.4.), Madrid, Rom und Nizza (18.5.) an allen Turnierwochen bis Paris auf den Teilnehmerlisten.

ATP-Weltrangliste

Top Themen der Redaktion

Davis Cup

1. und 2. Februar 2019

Es ist fix: Dominic Thiem spielt gegen Chile

Im Schloss Mirabell wurde verkündet, dass die Nr. 1 dem Team in Salzburg zur Verfügung stehen wird. Der Vorverkauf für das Daviscup-Weltgruppen-Duell ist sehr gut angelaufen.

ATP

Roger Federer war eine Klasse für sich

Dominic Thiem verliert bei den ATP-Finals in London auch die zweite Partie, die Lichtgestalt aus der Schweiz siegt klar 6:2, 6:3. Der Österreicher hat nur noch theoretische Chancen aufs Halbfinale.

ATP

Marach/Pavic - einfach Weltklasse

Das steirisch-kroatische Duo wurde bei den ATP-Finals in London als bestes Doppel des Jahres ausgezeichnet, anschließend gewannen die beiden das Auftaktmatch souverän.