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Haider-Maurer erstmals in Runde 2!

Erfreulicher Auftakt für das Österreich-Quartett bei den US Open: Nachdem zuerst Patricia Mayr-Achleitner die an Nummer 29 gesetzte Slowakin Magdalena Rybarikova in zwei Sätzen besiegt hatte, folgte ihr auch Andreas Haider-Maurer (Bild) in die zweite Runde: Österreichs Nummer 2 rang den an Nummer 30 gesetzten Letten Ernests Gulbis in fünf Sätzen nieder.


Andreas Haider-Maurer hat am Montag in der ersten Runde der mit 34,3 Millionen Dollar dotierten US Open in New York für eine Überraschung aus österreichischer Sicht gesorgt. Der Niederösterreicher rang den als Nummer 30 gesetzten Letten Ernests Gulbis mit 3:6 6:3 1:6 7:6(4) 6:4 nieder. Damit steht Haider-Maurer erstmals in Flushing Meadows in der Runde der besten 64. In der zweiten Runde gegen den Kasachen Michail Kukuschkin hat er durchaus Chancen auf einen weiteren Erfolg. Mit einem unerreichbaren Vorhand-Volleycross fixierte Haider-Maurer nach 3:39 Stunden Spielzeit die Überraschung und zum dritten Mal nach Paris und Wimbledon (jeweils 2011) einen Erstrundensieg bei einem Major. Der 26-Jährige schoss voller Freude einen Ball in den Himmel und reckte mehrfach die Siegerfaust. Gulbis, ein Schützling des Österreichers Günter Bresnik, gratulierte dem zweitbesten ÖTV-Mann herzlich, ebenso wie das aufgrund der Dramatik zahlreich erschienene Publikum, das im Finish für tolle Stimmung sorgte. Der Sieg der Nummer 88 der Welt über die Nummer 33 war keinesfalls zu erwarten gewesen, auch wenn Gulbis als launischer Spieler gilt. Haider-Maurer stellte jedenfalls im Head-to-Head nach einer Niederlage 2012 auf Sand in Kitzbühel auf 1:1. Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer ist in New York als Nummer 29 gesetzt. Der frischgebackene Sieger von Winston-Salem trifft zum Auftakt erst am Mittwoch auf den Russen Jewgeni Donskoi.

"Habe meine Chancen genutzt"
Wenige Stunden davor hatte Patricia Mayr-Achleitner für einen erfreulichen Auftakt des Österreicher-Quartetts in den Einzel-Bewerben der US Open gesorgt. Die Tirolerin setzte sich überraschend gegen die als Nummer 29 gesetzte Slowakin Magdalena Rybarikova nach 1:43 Stunden mit 7:6(2) 6:3 durch. „Es war ein bisschen eigenartig für mich heute zu spielen, so windig, und sie gibt einem keinen Rhythmus. Aber ich kann ihr Spiel sehr gut lesen“, konstatierte Mayr-Achleitner und freute sich. „Ich war schon so happy, dass ich Lucky Loser geworden bin. Das war etwas glücklich, aber ich habe meine Chance genutzt.“ Sie wisse es nach der langen Verletzung besonders zu schätzen, wieder im Hauptfeld zu stehen. „Ich war in dem dritten Match (Qualifikation, Anm.) spielerisch gar nicht schlechter, aber einfach platt. Umso schöner ist es, dass ich mich jetzt noch einmal beweisen konnte. Und eine Gesetzte habe ich schon einmal rausgehaut.“ Mayr-Achleitner steht zum insgesamt dritten Mal in der zweiten Runde eines Major-Turniers, die dritte Runde hat sie bisher noch nie erreicht. Besonderer Anreiz diesmal wäre ein mögliches Drittrundenduell mit der Nummer eins der Welt, Serena Williams. Die US-Titelverteidigerin fertigte die Italienerin Francesca Schiavone zum Auftakt mit 6:0 6:1 ab. (Quelle: www.orf.at)


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