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Davis Cup

Finalturnier mit Novak, Rodionov, G. Melzer, Marach, Oswald

Kapitän Stefan Koubek nominierte das Quintett für das Daviscup-Finalturnier in Innsbruck. Die Gegner Ende November sind Serbien mit dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und Deutschland.

Dennis Novak nach dem entscheidenden Punkt in Premstätten gegen Uruguay - in Innsbruck führt der Niederösterreicher die rot-weiß-rote Equipe an ©GEPA-Pictures | GEPA pictures/ Matic Klansek

Die Daviscup-Finalturniere, die Ende November dieses Jahres in Innsbruck, Madrid und Turin ausgetragen werden, werfen längst ihre Schatten voraus. An allen drei Schauplätzen finden jeweils die Ländermatches zweier Dreiergruppen statt, wobei die Teilnehmerliste in Tirol mit Österreich, Serbien und Deutschland sicherlich die stärkste und attraktivste ist. In Innsbruck und Turin bestreiten die dortigen Gruppensieger zudem je ein Viertelfinale. Die beiden weiteren Viertelfinalpartien mit den Gruppensiegern von Madrid und den beiden besten Gruppenzweiten sowie die Semifinal-Begegnungen und das Endspiel steigen allesamt in der spanischen Hauptstadt.

Eröffnet wird das Tennis-Highlight zum Saisonende in Innsbruck am Donnerstag, den 25. November 2021, mit dem Duell der Gruppe C zwischen Frankreich und Tschechien. Tags darauf wird es für das rot-weiß-rote Team ernst – in der Auftaktpartie der Gruppe F sind die vom Weltranglistenersten Novak Djokovic angeführten Serben die Gegner der ÖTV-Herren. Am Sonntag prallt die Mannschaft von Kapitän Stefan Koubek in einem prestigeträchtigen Kräftemessen auf Deutschland.

Der Modus sieht vor, dass sich zuerst die Nummern 2 duellieren, danach messen sich die Einser, das Doppel bildet den Abschluss. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze, ein eventueller dritter Satz wird bei 6:6 im Tiebreak entschieden.

Am 22. Oktober gab Stefan Koubek den Kader bekannt. Die Nationalmannschaft geht mit Dennis Novak, Jurij Rodionov, Gerald Melzer, Oliver Marach und Philipp Oswald an den Start. Dominic Thiem und Sebastian Ofner mussten verletzungsbedingt absagen. Im erweiterten Kader stehen die Youngsters Lucas Miedler, Alexander Erler, Filip Misolic und Lukas Neumayer.

"Es ist erfreulich, dass Dennis in letzter Zeit wieder Matches gewinnen kann", sagt Koubek. "Im Daviscup wächst er immer über sich hinaus, holt das Letzte aus sich raus - wie zum Beispiel in Russland, in Finnland oder in Premstätten gegen Uruguay, als wir mit dem 3:1 die Teilnahme am Finalturnier fixierten konnten." In der Tat kann sich Novaks Daviscup-Bilanz sehen lassen: Acht Siegen stehen nur drei Niederlagen gegenüber.

Jurij Rodionov, der heuer bisher keine berauschende Saison hinter sich gebracht hat, "ist vom Ranking her logischerweise mit dabei", sagt Koubek. Außerdem habe der Weltranglisten-132. bereits drei Mal für Österreich gespielt, der 22-Jährige kenne also die Abläufe und wisse, mit dem Druck umzugehen.

Für Gerald Melzer spricht die Erfahrung. Die ehemalige Nummer 68 der Welt plagte sich jahrelang mit einer Verletzung herum, ist aber seit ein paar Monaten schmerzfrei und macht derzeit bei einer Challenger-Tournee in Südamerika ausgezeichnete Figur. "Gerald hat sich den Platz im Team erspielt", sagt Koubek. "Er ist wieder richtig gut drauf und hat Selbstvertrauen aufgebaut." Zuletzt war Melzer für Österreich 2018 beim 5:0 gegen Weißrussland in St. Pölten im Einsatz. Die Daviscup-Bilanz des 31-Jährigen lautet 4:5.

"Unser Doppel ergibt sich von selbst", sagt Koubek. Die Routiniers Oliver Marach und Philipp Oswald spielen seit einem halben Jahr gemeinsam, verfügen über einen riesigen Schatz an Erfahrung. "An einem guten Tag können die beiden jeden schlagen."

Die Erwartungshaltung? „Klar sind Serbien mit Djokovic und Deutschland, auch ohne Zverev, zu favorisieren. Aber in einer hitzigen Daviscup-Atmosphäre, mit der Unterstützung unserer großartigen Fans, halte ich eine Überraschung durchaus für möglich", sagt der Kapitän.

Karten sind über Ö-Ticket erhältlich.
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DAVIS CUP BY RAKUTEN (INNSBRUCK):
Gruppe C: Frankreich, Großbritannien, Tschechien
Gruppe F: Serbien, Deutschland, Österreich

SPIELPLAN:
Donnerstag, 25. November 2021:
16.00 Uhr: Frankreich – Tschechien
Freitag, 26. November 2021:
16.00 Uhr: Serbien – Österreich
Samstag, 27. November 2021:
10.00 Uhr: Frankreich – Großbritannien
16.00 Uhr: Serbien – Deutschland
Sonntag, 28. November 2021:
10.00 Uhr: Großbritannien – Tschechien
16.00 Uhr: Deutschland – Österreich
Dienstag, 30. November 2021:
16.00 Uhr: Viertelfinale Sieger Gruppe C – Sieger Gruppe F

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