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ATP

GRAZ: LJUBICIC & CO STROTZEN VOR SELBSTVERTRAUEN

Das Österreichische Davis Cup Team bereitet sich kontinuierlich auf Freitag vor. Heute Vormittag trainierten Julian Knowle und Alexander Peya, am Nachmittag sind dann Jürgen Melzer und Stefan Koubek an der Reihe. Währenddessen gibt sich Kroatiens Playing Captain Sieges sicher: "Sind hergekommen um zu gewinnen!"

In der Schwarzl-Halle in Unterpremstätten startet Kroatien am kommenden Wochenende gegen Österreich das Unternehmen Davis Cup-Titelverteidigung. „Wir sind hergekommen, um diese Partie zu gewinnen. Wir haben im Vorjahr den Geschmack des Sieges kennen gelernt und wollen dieses Gefühl auch gegen Österreich auskosten“, rückte Playing Captain Ivan Ljubicic seine Mannschaft am Dienstag im Rahmen eines Pressetermins in die Favoritenstellung.

Der langsame Sandplatz, der in der Schwarzl-Halle aufgelegt wurde, und die schweren Bälle bereiten dem Weltranglisten-Fünften jedenfalls kein Kopfzerbrechen. „Ein Platz kann nicht mehr viel langsamer sein als dieser hier. Aber es kommt nicht nur auf die Verhältnisse des Courts an, sondern auch darauf, wie man die Bälle mit seinen Schlägen beschleunigt. Das ist uns in der Vergangenheit sehr gut gelungen, und wir hoffen, dass wir diese Stärke auch gegen Österreich ausspielen können.“

Nach einem Saisonstart mit zwei Turniertriumphen in Chennai und Zagreb und einer Matchbilanz von 14:1-Siegen strotzt Ljubicic klarerweise vor Optimismus. „Ich habe großes Vertrauen in mein Spiel. Mit zwei Turniersiegen und dem Erreichen des Viertelfinales der Australian Open kann sich meine Bilanz sehen lassen“, so der 1,93 m Hüne, der in Abrede stellte, dass sich die Doppelfunktion Spieler und Kapitän negativ auf seine Leistungen auswirken könnte. „Ich kann auf einen großen Betreuerstab zurückgreifen, der mich hervorragend unterstützt. Es ist auch noch nicht sicher, ob ich mich bei den Matches von Mario Ancic auf die Bank setzen werde. Wir werden das noch intern besprechen und dann die für das Team beste Entscheidung treffen.“ Auch dem Sieg gegen Stefan Koubek im Finale von Zagreb misst der Sieger von fünf ATP-Turnieren keine große Bedeutung bei. „Dieses Match hat im Hinblick auf den Davis Cup keine Aussagekraft, weil die Verhältnisse hier komplett anders sind.“

Ljubicic ersetzte im Team der Gäste den verletzten Ivo Karlovic (Fersenblessur) durch den 23-jährigen Linkshänder Ivan Cerovic. „Milan Cilic und Ivan Cerovic sind das erste Mal mit dabei und sollen Erfahrung sammeln. Mario Ancic und ich werden sowohl die Einzelpartien als auch das Doppel bestreiten“, so Ljubicic.

tp

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