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GILBERT SCHALLER – GEDANKEN FÜR DIE ZUKUNFT (4)

Teil 4 der sechsteiligen Serie: Das Sportkonzept 2009. Heute: Der C-Kader der besten U12- und U14-SpielerInnen Österreichs, dem künftig der „Bundesnachwuchstrainer“ vorstehen wird – eine Schlüsselstelle im neuen System.

Bundesnachwuchs- statt Jahrgangstrainer
(27.12.2008)
Wie heißt es so schön? Auf A folgt B, und auf B folgt C. In Wahrheit sollte diese Reihenfolge aber auf den Kopf gestellt werden. Denn: Der C-Kader wird – langfristig betrachtet – der wichtigste Punkt in unserem neuen Sportkonzept sein, denn hier werden die besten U12- und U14-SpielerInnen im Mittelpunkt stehen und damit die Basis für Österreichs Tenniszukunft bilden. Bisher haben wir mit Jahrgangscoaches gearbeitet, einem System, von dem ich in Zukunft weg will. Künftig wird es daher einen sogenannten „Bundesnachwuchstrainer“ geben, der vom ÖTV für eine bestimmte Wochenanzahl im Jahr bezahlt und folgende Aufgaben zu erfüllen haben wird: Nicht mehr „bloß“ zu sichten, die Kader zu erstellen und die Turniere zu entsenden bzw. zu bereisen. Sondern:

* permanenter Kontakt mit einem vom Landesverband beauftragten Koordinator
* vor allem aber mit den SpielerInnen/Trainern/Eltern vor Ort zu kommunizieren
* Netzwerke aufzubauen
* qualifizierte Trainer ins Boot zu holen
* direkt in die Arbeit vor Ort einzugreifen
* und für jeden einzelne/n SpielerIn eine gemeinsame Philosophie zu finden.

Benefits für gute Arbeit
Es müsste doch möglich sein, dass die besten Köpfe im Land gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Qualität der U12- und U14-SpielerInnen in Österreich anzuheben. Damit jetzt nicht der falsche Eindruck von „Big Brother is watching you“ entsteht, darf ein wichtiger Punkt nicht ignoriert werden: Die SpielerInnen und deren Trainer werden, wenn sie gewisse Auflagen erfüllen, vom ÖTV extern gefördert werden (mehr dazu im Teil 5 der „Gedanken für die Zukunft“). Meine Vision ist ein/e TrainerIn, der/die eine/n Neunjährige/n übernimmt, fünf Jahre lang dann ausgezeichnete Arbeit mit ihm/ihr leistet und dann in den B-Kader abgibt. Für diese TrainerInnen – im neuen Sportkonzept eine Schlüsselstelle –  soll es verschiedenste Benefits geben, die die Partnerschaft mit dem ÖTV unterstreichen und die Basis für eine gemeinsame Zukunft bilden werden (Fortbildungen, Einladungen zu Turnieren u. n. v. m.). Ein weiterer Nutzen wird sein: Diese Partnertrainer – im Idealfall drei bis fünf pro Bundesland – werden vom Bundesnachwuchstrainer, aber auch vom ÖTV intensiv beworben werden. Ein Werbespruch könnte etwa lauten: „Nur bei diesem/n Trainer/n ist zielorientierte Arbeit und langfristig damit Erfolg möglich.“


DAS NEUE SPORTKONZEPT 2009

Dienstag, 30.12.2008: Die externe Förderung des neuen Konzepts

Freitag, 2.1.2009: Bewerbungen für neue Trainerjobs

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