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GILBERT SCHALLER – GEDANKEN (27)

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, im Bundesleistungszentrum Südstadt sind die Weichen für den Start im September gestellt. Es gibt wieder einige Neuerungen und die Verantwortlichen unter Leitung von ÖTV-Sportdirektor Schaller haben sich gut darauf vorbereitet.

Ich freue mich schon auf den Start im September!

Bei den Mädchen wurde Isabella Reibmayr aus Tirol neu aufgenommen, eine weitere Burschengruppe, bestehend aus vier Spielern des Jahrgangs 91 (Dominik Wirlend, OÖ, Max Neuchrist, NÖ, Sam Weissborn, NÖ, Daniel Schmidt, NÖ) wird ab September unter der Leitung von Walter Grobbauer bei uns trainieren.

Die Gruppe der Jahrgänge 88 und 89 bei den Burschen wird von unserem neuen Trainer gemeinsam mit mir trainiert werden.

Der neue Tennistrainer in der Südstadt wird Jürgen Hager sein. Sein Aufgabengebiet umfasst neben den oben erwähnten Spielern auch die Verantwortung für die sportlichen Belange im Mädchenbereich, gemeinsam mit Peter Eipeldauer.

Weiters wird auch der Tiroler Rainer Eitzinger wieder einen fixen Stützpunkt in der Südstadt haben. Auch für ihn wird Jürgen Hager - mit der Unterstützung von Thomas Weindorfer - zuständig sein.

Thomas Weindorfer ist für die Profigruppe, die er auch schon bisher betreut hat, weiter verantwortlich. Zusätzlich kümmert er sich auch um Christian Kloimüllner und Tobias Obenaus, die in die HSZ zu uns in die Südstadt kommen.

Im Bereich Kondition ist unser Sportwissenschafter Dr. Ernst Köppel für die Planung und Überwachung zuständig. Vor Ort werden Alex Dubisar und Markus Forsthuber mit unseren Athleten arbeiten. Alex Dubisar wird im Krafttraining und der Schnelligkeit Schwerpunkte setzen, Markus Forsthuber wird gezielt für die individuellen Erfordernisse jedes Einzelnen zum Einsatz kommen.

Vorab haben wir alle unsere neuen Spieler von Physiotherapeut Martin Metz im Hinblick auf eventuelle körperliche Probleme testen lassen. Diese Tests haben ergeben, dass sicherlich einige Aufbauarbeit geleistet werden muss, bevor wir mit dem geplanten Trainingsumfang beginnen können. Diese Aufbauarbeit wird Martin Metz gemeinsam mit seinem Kollegen Micha Sverak bei uns in der Südstadt absolvieren. Erst nach der Freigabe durch sie werden die Athleten dann in den normalen Trainingsalltag integriert. Auf diese Weise wollen wir von beginn weg das Verletzungsrisiko möglichst gering halten.

Mit dem Psychologen des LSZ Südstadt, Gernot Unger, wird uns ab September auch ein sehr erfahrener Mann im Mentalbereich zur Seite stehen. Mit Gernot Unger haben wir auch schon im laufenden Jahr zusammengearbeitet, die guten Erfahrungen die wir dabei machten, nährten natürlich den Wunsch, diese Zusammenarbeit zu intensivieren.

Mit Schulbeginn öffnet auch die neu entstandene Privatschule direkt am Südstadtgelände ihre

Pforten. Die neuen Schulgebäude stehen direkt vor unseren Trainerbüros, besser könnte es meiner Meinung nach von der Lage her gar nicht sein. Durch die gewonnene Zeit und die verbesserte Zusammenarbeit von Schule und Sport erwarte ich mir natürlich einen weiteren Qualitätssprung.

Zum Abschluss noch ein kurzes Resümee aus meiner Sicht über die Herrenfutures und den Challenger in Graz:

Speziell das erste Future Turnier in Pörtschach hat mir natürlich viel Freude gemacht: vier Österreicher im Semifinale, mit Martin Fischer natürlich auch ein österreichischer Sieger. Und mit dem Finaleinzug in Pörtschach in der Woche darauf hat er unsere Tennisehre letztendlich auch noch gerettet. Ich denke, dass diese Futures in Österreich als Einstiegsturniere sehr wichtig sind und dass es deshalb richtig war, sich dafür einzusetzen und auch einiges Geld zu investieren. Zwei von drei Damenfutures stehen ja auch noch auf dem Programm, ich bin schon neugierig, wie sich unsere Damen und Mädchen dabei schlagen. Ich möchte diese Future-Serie auf jeden Fall fortsetzen, bedanke mich bei den Veranstaltern dieser Turniere und hoffe auf weitere gute Zusammenarbeit.

Das Challengerturnier in Graz hat gezeigt, dass für unsere junge Garde noch ein Schritt notwendig ist um auf dem Top 200-Niveau mithalten zu können. Meinem Gefühl nach ist es ihnen sicher zuzutrauen, hier das eine oder andere Match auch jetzt schon zu gewinnen; aber einige Unterschiede sind doch noch sichtbar. Einen Anlass zur Sorge sehe ich nicht - so lang die Entwicklung voran geht, ist auch dieser nächste Schritt machbar. Daher hoffe ich darauf, dass im nächsten Jahr um die selbe Zeit die eine oder andere unserer Hoffnungen sich auch auf diesem Level besser zurecht finden wird.

Viel Freude Euch allen am Tennis!

Gilbert Schaller

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