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GILBERT SCHALLER - GEDANKEN (25)

In diesem Beitrag befasst sich der ÖTV-Sportdirektor vor allem mit dem NÖTV, einem der letzten Ziele auf seiner Besuchstour der Sportorganisationen der einzelnen Landesverbände. Erster Gesprächspartner: der sportliche Leiter des NÖTV, Alfred Tesar. Sehr wichtig für unseren Sportchef natürlich auch das Lehrreferat und aktuell die österreichischen Future-Turniere mit dem heimischen Nachwuchs.

Die ersten Austrian Sommerfuture-Turniere wurden gespielt, mit Andreas Haider-Maurer gab es in Telfs einen österreichischen Sieger; herzliche Gratulation dazu auch von mir.

Für die noch ausstehenden Turnieren der Damen und Herren hoffe ich natürlich auf eine noch stärkere sportliche Präsenz heimischer Akteure. Die Gelegenheit im eigenen Land Punkte zu holen, sollte sich niemand entgehen lassen, der im internationalen Tennis Fuß fassen will.

Auf meiner Tournee durch die Landesverbände stand kürzlich ein Gespräch mit dem sportlichen Leiter des NÖTV, Alfred Tesar, auf dem Programm. Kurz davor hatte ich auch die Gelegenheit mit Ramin Madaini zu reden, dem neuen Jugendreferenten dieses Landesverbandes.

Das Leistungszentrum des NÖTV ist ja Nachbar unserer ÖTV-Anlagen; die sich bekanntlich in der Südstadt befinden. Die Jugendlichen die in der Südstadt trainieren, haben auch den Vorteil, dass sie immer wieder mit unserem ÖTV-Nachwuchs mittrainieren können, wodurch auch ein guter Austausch entsteht.

Neben Alfred Tesar fungiert Wolfgang Thiem als Verbandstrainer des NÖTV. Bei Bedarf arbeitet auch Thomas Strengberger mit, das Konditionstraining wird zweimal pro Woche von Alex Dubisar durchgeführt.

Spieler, die voll in der Südstadt trainieren, bezahlen € 4400 pro Jahr ohne Internat. Alle anderen zahlen stundenweise 30 Euro. Diese Beträge beinhalten das Training in der Südstadt und Entsendungen im Inland.

Weiters gibt es einen Trainingsstützpunkt in St. Pölten. Ausbildungsleiter dort ist Ramin Madaini. Dieser Stützpunkt ist heuer neu errichtet worden. Andreas Linsbichler von der Tennisschule Madaini trainiert einmal in der Woche mit den Jugendlichen.

Von der Struktur her gibt es in Niederösterreich sechs Teilgebiete („Kreise“) mit je einem Kreisjugendreferenten. Einmal im Jahr werden eine Sitzung mit den Kreisjugendreferenten und eine Kreistrainerfortbildung abgehalten. Das Kreistraining wurde teilweise durch ein Sparring ersetzt, da die Jugendlichen nicht gern mit einem anderen Trainer absolvierten als gewohnt. Die talentierten Kinder werden gesichtet und in das LZ eingeladen.

Als größtes Bundesland ist es für den NÖTV sicher nicht einfach, eine flächendeckende Struktur anzubieten bzw. aufzubauen. Mit Stützpunkten in der Kreisen und mit den Verantwortlichen, die in den einzelnen Kreisen arbeiten, wird versucht eine funktionierende Struktur zu schaffen.

Vor kurzem hatte ich auch Gelegenheit, die Instruktoren-Ausbildung durch unseren Lehrreferenten Harald Mair in Dornbirn zu beobachten.

Die Inhalte, die in dieser Ausbildung vermittelt werden, und die Art und Weise wie er unterrichtet, haben mich sehr positiv beeindruckt. Das Tennis hat sich weiterentwickelt und auch die Ausbildung für unsere zukünftigen Trainer, Lehrer oder eben Instruktoren muss diesem Trend Rechnung tragen. Ich denke, dass wir mit Harald Mair einen Referenten haben, der hochmotiviert ausgezeichnete Arbeit leistet; ich wünsche ihm und uns, dass seine verbesserte und vor allem zeitgemäße Ausbildung bald die ersten Früchte trägt.

Alles Gute und Freude am Tennis!

Gilbert Schaller

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