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GILBERT SCHALLER - GEDANKEN (24)

Im heutigen Beitrag befasst sich der ÖTV-Sportchef mit den österreichischen Meisterschaften der Jugendliche U 16 und U 18 die – ganz im Gegensatz zu den Titelkämpfen U 12 bzw. U 14 - bei extrem heißen Bedingungen stattgefunden haben.

Ich gratuliere zunächst noch einmal allen Siegern herzlich und hoffe natürlich jetzt in den Sommerferien auf viele internationale Erfolge für unseren Nachwuchs! Da bei manchen Meisterschaftsmeetings doch deutliche Schwächen in der Organisation aufgetreten sind, habe ich mich mit dem ÖTV-Wettspielreferenten Heinz Lampe zusammengesetzt und alle Probleme besprochen. Es wird in Zukunft ein Anforderungsprofil für Turniere dieser Art geben, sodass die für einen reibungslosen Ablauf notwendigen Themen vordefiniert sind. Eines davon: wann die einzelnen Runden eines Turniers gespielt werden. Wir haben uns auch bemüht, für die U18- und U16-Meisterschaften Termine zu finden, die nicht mit der Staatsliga bzw. Superliga kollidieren. Für uns als ÖTV sind die Jugendstaatsmeisterschaften natürlich ein sehr wichtiger Bewerb und wir wollen, gemeinsam mit den jeweiligen Veranstaltern, auch optimale Turniere anbieten.

Im Zuge meiner Besuche bei den Landesverbänden gab es ein Treffen mit dem Verbandstrainer des Burgenlandes, Michael Hrabal. In diesem Landesverband gibt es kein Leistungszentrum, daher ist der BTV dezentral organisiert. Er wird unterteilt in die Kreise Nord und Mitte, im Süden wurde noch kein Kreistrainer gefunden. Grundsätzlich werden zwölf bis fünfzehn SpielerInnen in den BTV-Kader aufgenommen. Sie werden vom zehnten bis zum sechzehnten Lebensjahr gefördert. Es gibt einen A-Kader und einen B-Kader, der vor allem auch vom ÖTV-Ranking abhängig ist. Die Aktiven haben einen Vertrag mit dem BTV, in dem einige Punkte enthalten sind, die sie strikt befolgen müssen, da sie sonst keine Förderung bekommen. (Beispiele: die Anzahl der Turniere, die sie spielen müssen , Quantität und Dokumentation des Trainings) .

Es werden auch Lehrgänge durchgeführt, die meistens einen bis zwei Tage dauern. Vom BTV werden zwölf bis fünfzehn Turniere aller Alterskategorien beschickt. Das sind die ÖM und fast alle Kat. II-Turniere. Die Kaderangehörigen müssen nur Übernachtung und Verpflegung bezahlen, für Anreise und Trainer kommt der BTV auf. Die Arbeit im konditionellen Bereich ist im Moment sicher eine Schwachstelle im Burgenland, da sich die Förderung auf den Tennistrainer bzw. die gespielten Tennisstunden bezieht. Gute Arbeit im körperlichen Bereich wird also vom BTV noch nicht finanziell unterstützt. Aber Michael Hrabal kann sich vorstellen, dies künftig in das Förderkonzept einzubauen.

Ein Information noch zum Schluss: Mag. Chris Hebar ist nicht mehr als ÖTV-Jahrgangstrainer tätig; sobald wie möglich wird ein neuer Coach für diese Aufgabe nominiert werden.

Alles Gute und viel Freude am Tennis!

Gilbert Schaller

ÖTV-Sportdirektor

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