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GILBERT SCHALLER - GEDANKEN (22)

Mit den ITF-Jugendturnieren in St. Pölten und Villach sowie selbstverständlich der ATP-Turnierpremiere in Pörtschach waren die letzten Wochen für den ÖTV-Sportdirektor und seinen Trainerstab ebenso ereignis- wie aufschlussreich.

Bevor ich auf diese Turniere zu sprechen komme, möchte ich auf diesem Weg Melanie Klaffner zu ihrem ersten Sieg bei einem Future-Turnier in Rumänien herzlich gratulieren!

Nun zu den beiden Jugendturnieren: die Ergebnisse waren aus österreichischer Sicht sicher nicht berauschend; speziell in Villach war das Abschneiden der Burschen enttäuschend.

Bei den Mädchen zeigte Xenia Samoilova mit einigen guten Resultaten auf, aber auch sie war von einem Turniersieg weit entfernt.

Sprechen die Ergebnisse auf den ersten Blick auch eine klare Sprache, sehe ich dennoch keinen Grund, in Gejammer zu verfallen.

Tatsache ist, dass wir speziell bei den Burschen, teilweise auch bei den Mädchen, einen Rückstand schrittweise aufholen müssen - und diese Schritte sind erkennbar.

Wo wir im speziellen aufzuholen haben, das ist hauptsächlich die Entwicklung des Spielstils jedes einzelnen; aber leider ist die Fehleranfälligkeit in unbedrängten Situationen bei vielen einfach noch zu hoch um auf diesem Niveau bestehen zu können. Diese Fehleranfälligkeit kann verschiedene Ursachen haben; ist es bei manchen mangelnde Fitness oder besser mangelnde Kompaktheit, so sind die Gründe bei anderen mangelnde Konzentration und Konzeptlosigkeit.

Aber wir sind dabei, wieder Boden gutzumachen. Wenn ich die Südstadtgruppe anspreche, so war für mich erkennbar, dass die SpielerInnen, die den körperlichen Aufbau seit September mitgemacht haben, im Fitnessbereich schon auf dem erforderlichen Niveau sind. Manche waren durch kleine Verletzungen nicht immer voll im Tennistraining; in diesem Fall gilt es für uns, die Zeit so gut wie möglich zu nützen um im körperlichen Bereich zu arbeiten. Auch in Bezug auf den individuellen Gameplan war eine Verbesserung festzustellen. Allerdings mangelt es sicher noch am optimalen Zusammenspiel dieser Komponenten. Jetzt in der Sommersaison ist die Zeit, diese angesprochenen Dinge in den Turnierspielen zu verbessern.

Ich war natürlich auch in Pörtschach und hatte dort die Gelegenheit, einige unserer Hoffnungen in der Qualifikation zu beobachten. Rainer Eitzinger bot eine sehr gute Leistung, ich hatte ihn schon länger nicht gesehen und kann nur bestätigen dass er sich auffallend gut weiterentwickelt hat. Sehr positiv überrascht hat mich auch Martin Fischer, sein Spiel ist um einiges gefährlicher geworden. Wenn er diesen Stil noch konsequenter durchzieht, hat er sicher das Zeug, auch bei Turnieren dieser Kategorie die Qualifikation zu schaffen.

Ich möchte diesmal auch den Erweiterungskader ansprechen, es sind doch schon einige Monate seit Jahresbeginn vergangen und ein paar Resultate sind im ÖTV Büro eingelangt.

Natürlich können wir nur dann Resultate bearbeiten und verwerten, wenn sie von den Spielerinnen und Spielern auch eingeschickt werden. Daher mein Aufruf an alle die mit uns einen Vertrag abgeschlossen haben: schickt uns Eure Ergebnisse!

Aufgrund der eingelangten Daten habe ich den derzeitigen Zwischenstand berechnet:

Damen:

Jeannine Prentner 4 Punkte € 8.000.-

Herren:

Philipp Jelinek 2 Punkte € 6.000.-

Max Raditschnigg 3 Punkte € 9.000.-

Das ist der vorläufige Zwischenstand, es gibt noch sehr viele Gelegenheiten Punkte zu holen, und ich hoffe im Sinn des österreichischen Tennis auf eine Vielzahl besserer Resultate.

Alles Gute!

Gilbert Schaller

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