Davis Cup

Gerald Melzer eröffnet gegen Dragos Dima

Bei der Auslosung auf dem Welser Stadtplatz ergab sich, dass der 27-Jährige am Freitag gegen die rumänische Nr. 1 den Auftakt macht. „Ich hoffe, dass Dominic mit einer 1:0-Führung im Rücken auf den Platz kommen wird.“

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Gerald Melzer, der den Vorzug gegenüber Sebastian Ofner bekommen hat,  beginnt am Freitag um 11 Uhr (live ORF Sport +) gegen Dragos Dima das Ländermatch in der Europa-Afrika-Zone 1 gegen Rumänien in Wels. Auf der Anlage des UTC geht es für die Mannschaft von Kapitän Stefan Koubek um den Klassenerhalt. 3500 Zuschauer werden erwartet, am Donnerstag um 15 Uhr waren für den ersten Tag nur noch 150 Tickets erhältlich. „Wir sind gut vorbereitet, ich hoffe, dass Dominic mit einer 1:0-Führung im Rücken auf den Platz kommen wird.“ Thiem spielt im Anschluss im zweiten Einzel gegen Bogdan Borza, also der Weltranglisten-Siebente gegen den 707.

Für Gerald Melzer wird es der Erstauftritt im Daviscup vor Heimpublikum sein. „Das wird  etwas ganz Spezielles für mich.“ Dragos Dima, der für den TC Sparkasse Scheibbs in der österreichischen Bundesliga spielt, kennt er von Futures, die eine Zeit zurück liegen. Gematcht haben sich die beiden noch nie. „Ich glaube aber, dass ich zu favorisieren bin."

Dominic Thiem, der mittags bereitwillig Autogramme schrieb, absolvierte am Nachmittag das erste gemeinsame Training mit Doppelpartner Philipp Oswald. „Gerald wird auf 1:0 stellen, da bin ich mir sicher. Dann freue ich mich schon auf meine Partie.“ Der 24-Jährige wird ab Freitag zum vierten Mal für die österreichische Tennis-Nationalmannschaft antreten. „Sollte alles normal laufen, sind wir haushohe Favoriten. Aber im Sport kann immer alles passieren, deshalb müssen wir vom ersten Ballwechsel an konzentriert sein.“

Kapitän Koubek sieht die Ausgangslage natürlich ähnlich. „Die Rumänen stehen um die 500 und noch ein Stück dahinter, wir haben einen Top-Ten-Mann und zwei Spieler, die an die Top 100 kratzen. Da ist man halt Favorit.“ Einzig Horia Tecau rage heraus, der soeben die US Open im Doppel gewonnen hat. „Aber der hat auch nicht seinen gewohnten Partner an der Seite. Mit Oswald/Thiem sind wir jedenfalls gut aufgestellt.“

Die Entscheidung, dass Melzer spielt und nicht Ofner, sei laut Koubek der Formkurve geschuldet. „In den vergangenen Wochen hat Gerald Melzer bessere Erfolge gehabt, auch auf Sand. Und für mich hat er mehr Erfahrung.“

ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda freut sich auf das Tennisfest in Wels. „Das ist die perfekte Möglichkeit, unseren Sport einer großen Anzahl von Sportfans näher zu bringen und den ÖTV potenziellen Sponsoren vorzustellen - damit wir in der Zukunft den Breitensport, die Jugend und nicht zuletzt den Spitzensport gezielt unterstützen können, benötigen wir starke Partner an unserer Seite.“

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