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WTA

GENERALI LADIES OPEN: GROSSES AUFGEBOT AN SUPERSTARS

Beim diesjährigen 600.000 U$ WTA-Event in Linz, vom 21.-29. Oktober, haben sich absolute Topstars angekündigt. In der Pressekonferenz in Wien nannte Turnierdirektorin Sandra Reichel unter anderem Maria Sharapowa, die Williams-Sisters und Lindsay Davenport!

Sharapova, Davenport, Pierce und die Williams-Schwestern:
Das Generali Ladies Linz wird zum Laufsteg der Superstars

Maria Sharapova, Lindsay Davenport, Mary Pierce, Venus und Serena Williams, Nadia Petrova, Patty Schnyder, Nicole Vaidisova, Dinara Safina, Jelena Jankovic! Dieser Auszug aus der Nennliste für das Generali Ladies Linz presented by Raiffeisenlandesbank OÖ beweist, dass das mit 600.000 Dollar dotierte Tennis-Highlight vom 21. bis 29. Oktober 2006 in der Intersport Arena den Vergleich mit dem Starterfeld eines Grand-Slam-Turniers nicht zu scheuen braucht. Eine derart geballte Ladung an Tennis-Superstars hat es in Österreich noch nie gegeben!

Maria Sharapova, die am vergangenen Samstag bei den US Open in New York durch einen Finaltriumph über die Belgierin Justine Henin-Hardenne ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2004 errungen hat, führt ein sensationelles Linzer Staraufgebot an. Das Tennis-Pin-Up, das vor zehn Jahren aus Sibirien ausgezogen war, um die Tenniswelt zu erobern, ist nicht nur sportlich höchst erfolgreich, sondern stößt auch in punkto Vermarktung in gänzlich neue Dimensionen vor. „Sports Illustrated“ hat den Jahresverdienst der 19-jährigen Russin, die es bereits auf 13 Turniersiege auf der Sony Ericsson WTA-Tour gebracht hat, unlängst auf 20 Millionen Euro geschätzt!

In New York war die bildhübsche Sharapova allgegenwärtig: Für eine Uhrenmarke schaute sie von riesigen Plakatwänden, für eine Kamerafirma knipste sie Fotos und für ihren Ausrüster drehte sie einen aufwendigen Werbespot. Mit ihrer Schlägerfirma hat „Moneymaker Maria“ erst kürzlich einen 20 Millionen Dollar schweren Vertrag auf Lebenszeit abgeschlossen.

Sharapova hat ihre Landsfrau Anna Kournikova nicht nur in Sachen Aussehen, sondern vor allem von den Erfolgen her längst in den Schatten gestellt. „Was mir Tennis gebracht hat, ist unglaublich. Gott hat mir das Talent gegeben, aber es lag schon ganz an mir, auch etwas daraus zu machen“, sagte Sharapova, die den Tenniscourt mit Vorliebe in einen Laufsteg verwandelt. So trat sie in New York in einem mit glitzernden Steinen besetzten schwarzen Tenniskleid auf, das an die Film-Roben von Oscar-Preisträgerin Audrey Hepburn erinnerte und das es nicht zu kaufen gibt, weil allein die Herstellung 3.500 Dollar kostet.

„Aber letztlich geht es doch nicht darum, was ich trage. In meiner Karriere geht es darum, Tennismatches zu gewinnen. Einen Grand-Slam-Titel kann man nicht kaufen. Es gibt Leute, die haben Milliarden. Aber alles, was sie sich kaufen können, sind ein paar gute Tennisschläger“, meinte die Weltranglistendritte nach ihrem Triumph in Flushing Meadow keck.

Geballte Ladung an Stars sorgt beim Tennis-Event
der Superlative für die beste Besetzung aller Zeiten

Das Generali Ladies Linz presented by Raiffeisenlandesbank OÖ wird zu einem Sportevent der Superlative. Mit Maria Sharapova, Lindsay Davenport, Mary Pierce, Serena und Venus Williams haben erstmals gleich fünf Siegerinnen von Grand-Slam-Turnieren für das 600.000-Dollar-Spektakel genannt. Der Cut-off von 29, der tiefste in der 16-jährigen Geschichte des Linzer Turniers, bringt es mit sich, dass die Williams-Schwestern sogar auf Wild Cards angewiesen sind, um im Hauptbewerb mit dabei zu sein.

„Es ist überwältigend, welch klingende Namen auf der Nennliste stehen. Damit setzt das Generali Ladies Linz einen Meilenstein in der Geschichte des österreichischen Turniertennis“, freute sich Veranstalter Peter-Michael Reichel. „Durch die Verlegung der WTA-Championships von Los Angeles nach Madrid hat unser Turnier enorm an Bedeutung gewonnen. Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir am Termin in der letzten Oktober-Woche festgehalten haben“, ergänzte Turnierdirektorin Sandra Reichel.

Maria Sharapova (Wimbledon 2004, US Open 2006), Lindsay Davenport (US Open 1998, Wimbledon 1999, Australian Open 2000), Mary Pierce (Australian Open 1995, French Open 2000), Serena Williams (US Open 1999, 2002, French Open 2002, Wimbledon 2002, 2003, Australian Open 2003, 2005) und Venus Williams (Wimbledon 2000, 2001, 2005, US Open 2000, 2001) bringen nicht weniger als 19 Grand-Slam-Titel nach Oberösterreich mit. Mit Chanda Rubin (1997), Mary Pierce (1999), Lindsay Davenport (2000, 2001), Ai Sugiyama (2003) und Nadia Petrova (2005) schlagen in diesem Jahr fünf Spielerinnen auf, die sich bereits in die Siegerliste des Generali Ladies Linz eingetragen haben.

Das hochkarätige Starterfeld wird durch Titelverteidigerin Nadia Petrova (RUS), Vorjahrsfinalistin Patty Schnyder (SUI) sowie den aufstrebenden Jungstars Nicole Vaidisova (CZE), Dinara Safina (RUS), Ana Ivanovic (SCG), US-Open-Halbfinalistin Jelena Jankovic (SCG), Tatiana Golovin (FRA), Maria Kirilenko und Anna Chakvetadze (beide RUS) komplettiert. In Summe haben es die Tennis-Ladies, die ihren Platz im Hauptfeld fix in der Tasche haben, auf 141 Turniersiege auf der Sony Ericsson WTA-Tour gebracht. Zählt man die Triumphe von Serena und Venus Williams ebenfalls dazu, erhöht sich diese Zahl auf 200! Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Österreicherinnen Sybille Bammer und Tamira Paszek Wilds Cards benötigen, um in den Hauptbewerb zu kommen. „Wir stehen jetzt erst einmal unter dem Eindruck dieser sensationellen Nennliste, sind uns aber bewusst, dass es auch noch zu Absagen kommen kann“, so Peter-Michael Reichel.

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