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WTA

FUKUOKA: TROTZ FINALNIEDERLAGE SAISONHIGHLIGHT FÜR NIKI HOFMANOVA

Auf japanischem Kunstrasen kommt Niki Hofmanova (Bild) immer besser auf Touren. Im Vorjahr gewann sie das Turnier in Fukuoka, heuer kam sie erneut ins Finale, musste sich dort aber einer "Hausherrin" geschlagen geben.

Glatte Niederlage
(9.5.2010)
Ein Viertelfinale (in Belfort; Anm.) bei neun Turnieren in dieser Saison war für Niki Hofmanova bisher das höchste der Gefühle gewesen. Auf dem Kunstrasen des mit 50.000 Dollar dotierten Challengers in Fukuoka lief es für Österreichs Nummer vier wesentlich besser: Nach einem glatten 6:4, 6:2-Sieg über die Neuseeländerin Ellen Barry stand Hofmanova zum ersten Mal seit August 2009 (Astana; Anm.) wieder im Semifinale eines Challenger-Turniers und traf dort auf Shiho Akita, die sich über die Qualifikation in die Runde der letzten vier vorgekämpft hat. "Ich bin von Runde zu Runde immer besser reingekommen. Speziell in Fukuoa taugen mir die Bälle, und ich spiele gerne auf diesem Belag." Mit 7:5, 6:3 setzte sich die an Nummer 2 gesetzte Hofmanova über die Japanerin hinweg und traf im Endspiel auf die Nummer 3 des Turniers, Junri Namiga (JPN). In ihrem letzten und bisher auch einzigen Duell hatte Niki 2009 die Japanerin im Semifinale von Nagano geschlagen. Ein Jahr später kam die "Revanche": Namigata besiegte Hofmanova mit 1:6, 2:6.

Wohlgefühl auf künstlichem Rasen
Für Hofmanova kommt dieses Saisonhighlight zum richtigen Zeitpunkt, hat die Burgenländerin in den kommenden Wochen doch etwa ein Drittel ihrer 352 WTA-Punkte zu verteidigen. Im Vorjahr fuhr Niki bei einer Challenger-Tour durch Japan einen Turniersieg (Fukuoka) ein und schaffte es in ein weiteres Finale (Nagano). "Ich glaube, dass es wieder so gut wie letztes Jahr laufen kann", so Niki, die sich auf dem in Japan verlegten Kunstrasen sehr wohl fühlt. "Ich trainiere aktuell bei Jan Kukal auf diesem Belag, er liegt mir." Auf Kunstrasen spielt Niki nun in Fukuoka und Kurume. Danach bestreitet sie die Qualifikation für die French Open in Roland Garros.

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