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FRENCH OPEN: AUS FÜR HOFMANOVA IM HALBFINAE

Niki Hofmanova (Bild) verpasst mit Jade Curtis klar den Einzug ins Doppelfinale des Juniorenbewerbs der French Open.

Glattes Aus im Halbfinale
Wie heißt es so schön? Nur schwere Niederlagen machen dich stark. Demzufolge dürfte Niki Hofmanova von ihrem Aus im Semifinale des Juniorenbewerbs der French Open besonders viel "profitieren": An der Seite von Jade Curtis unterlag sie nämlich in nur 44 Minuten Lesley Kerkhoven/Arantxa Rus glatt mit 1/6, 1/6.

Zu zweit sind wir stark - Doppel-Halbfinale für Niki H.

Vom Ranking her hätte es eigentlich eine klare Sache sein müssen: Niki Hofmanova war als 13. im ITF-Ranking in das zweite Grand Slam-Turnier der Saison gestartet, ihre Achtelfinal-Gegnerin Polona Hercog als 22. Dennoch unterlag die 17-jährige Hornsteinerin der Slowenin klar mit 1/6, 6/7. Der erste Satz war nach zwei Breaks rasch vorbei, im zweiten rettete sich Hofmanova nach einem 2/5-Rückstand noch in das Tiebreak, konnte aber trotzdem das Ruder nicht mehr herumreißen. Im Doppel warf sie mit der Britin Jade Curtis an ihrer Seite überraschend das an Nummer 4 gesetzte Duo Mallory Burdette/Melanie Oudin mit 6/2, 7/5 aus dem Bewerb und steht bereits im Halbfinale - zwei Runden weiter als im Vorjahr.

Ein rabenschwarzer Tag für Niki M.

Die Nummer 71 (Niki Moser) gegen die Nummer 4 (Cesar Ramirez) der ITF-Jugendweltrangliste - nach dem Match und seiner 2/6-, 0/6-Niederlage musste der Schützling von Michael "Elch" Oberleitner anerkennen, dass ihm doch noch einiges bis zur absoluten Spitze fehlt. Im ersten Satz hatte Moser zwar fünf Breakmöglichkeiten, konnte aber nur eine davon nutzen. Im Vergleich dazu: Ramirez verwertete sechs seiner zehn "Einladungen" zu Gamegewinnen.

Niki Moser überrascht
In der zweiten Runde des Juniorenbewerbes von Paris schafft Niki Moser die Sensation: er bezwingt vor 500 fanatischen Zuschauern den französischen Lokalmatador Jerome Inzerillo (ITF 21) mit 7/6, 4/2 ret. Moser gewinnt dabei 80 Prozent seiner Punkte nach dem ersten Aufschlag und legt damit den Grundstein zu seinem Einzug unter die letzten 16. Im Achtelfinale trifft er auf den an Nummer 2 gesetzten Cesar Ramirez (MEX/ITF 4), einen der Favoriten auf den Turniersieg. Touring-Coach Andi Fasching: "Mit seinen bisherigen Siegen hat er bereits gezeigt, dass er auch auf Sand für die besten Junioren der Welt ein ernstzunehmender Gegner ist." Ebenfalls durch ein w.o. wurde Niki Hofmanovas Zweitrundenpartie entschieden: Ihre Gegnerin, die Russin Valeria Solovieva, trat gar nicht zum Match an. Jetzt wartet die auf Nummer 6 gesetzte Slowenin Polona Hercog auf die Hornsteinerin.

Gelungener Auftakt

Mit einem klaren 7/5-, 6/0-Sieg über den an Nummer 13 gesetzten Peerakit Siributwong (THA/ITF 14) erreicht Niki Moser die zweite Hauptrunde von Roland Garros. Dort trifft er auf einen früheren Jugendeuropameister, den französischen Lokalmatador Jerome Inzerillo (ITF 21). "Eine schwierige aber sehr reizvolle Aufgabe", freut sich Touring-Coach Andreas Fasching, der den jungen Wiener während dieser Turnierserie betreut. Erfolgreich in den Hauptbewerb ist auch Nikola Hofmanova gestartet: Das an Nummer 11 gesetzte Nachwuchstalent besiegte Alexandra Kolesnichenko 4:6, 6:3, 6:4. In der nächsten Runde wartet die Russin Valeria Solovieva. 

In der Stadt der Liebe mit dabei

Auch auf Sand scheint Niki Moser jetzt seine Form gefunden zu haben. Nach den Australian Open qualifziert sich der 18-jährige Wiener jetzt auch für den Hauptbewerb des zweiten Junioren-Grand Slam-Turniers des Jahres. Nach einem 6/3, 6/3 gegen den Japaner Ehara und einem 7/5, 6/4 über den Deutschen Angus zeigt sich Touring-Coach Andreas Fasching mit der Leistung seines Schützlings bei den French Open bisher zufrieden: "Das waren taktisch und vor allem mental zwei sehr reife Matches."

wowo

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