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FIEBERBRUNN: GROSSES "AUFWASCHEN" IM ACHTELFINALE - ALLE ÖSTERREICHER WERDEN AUS DEM RASTER GESCHWEMMT

Mit Bastian Trinker, Marc Rath, Pascal Brunner und Maximilian Neuchrist (Bild) hatten sich vier Österreicher der Aufgabe "Achtelfinale" gestellt - alle vier mussten sich geschlagen geben. Im Doppel erreichten Gerald Melzer / Riccardo Bellotti (ITA) das Finale, unterlagen dort allerdings Kornel Bardozcky / Mislav Hizak mit 6:7, 4:6.



FIEBERBRUNN


23. Juli 2011

VIERTELFINALE OHNE ÖSTERREICHER. Nachdem am Mittwoch auf der Anlage des TC Fieberbrunn zu starker Regen die Durchführung der Achtelfinal-Matches verhindert hatte, war am Donnerstag das Wetter zwar besser, trotzdem wurden heute sämtliche der noch im Bewerb verbliebenen Österreicher aus dem Einzel-Raster "geschwemmt": Bastian Trinker, der zum Auftakt mit Gerald Melzer die Nummer 1 des Turniers überraschend klar in zwei Sätzen geschlagen hatte, musste sich auf tiefem Boden im Achtelfinale dem Italo-Österreicher Riccardo Bellotti mit 7:5, 3:6, 1:6 geschlagen geben. Pascal Brunner, im Vorjahr Finalist bei der Premiere des Future-Turniers in Bad Waltersdorf (zweites Turnier: nächste Woche), verlor gegen Richard Waite (GER) mit 3:6, 5:7. Marc Rath, Anfang Juli in Telfs noch im Finale, unterlag dem Tschechen Marek Michalicka mit 5:7, 6:4, 3:6. Als letzter Österreicher ging heute Maximilian Neuchrist ins Rennen, doch auch er konnte nicht verhindern, dass es zum 50-Jahr-Jubiläum des TC Fieberbrunn keinen österreichischen Sieger geben wird: Der Südstadt-Spieler konnte im dritten Satz beim Stand von 2:5 zwar einen Matchball abwehren, musste sich dem an Nummer 3 gesetzten Tschechen Roman Vogeli letztendlich aber doch mit 7:6(4), 1:6, 3:6 geschlagen geben und verpasste damit das erste Future-Viertelfinale seiner Karriere. "Im Tiebreak des ersten Satzes", so ÖTV-Konditionstrainer Florian Pernhaupt vor Ort, "war er klar der bessere Mann, hat sehr aggressiv gespielt, immer wieder die Rückhand umflaufen und mit der Vorhand gepunktet. Danach war - wie öfters bei ihm - auf einmal die Luft draußen. Im dritten Satz hat er sich noch einmal aufgerappelt. Trotzdem hatte man von außen nicht das Gefühl, als würde er an den Sieg noch glauben." Wesentlich besser ist dafür aus rotweißroter Sicht die Bilanz im Doppelbewerb: Gerald Melzer / Riccardo Bellotti (ITA) erreichten das Finale, unterlagen dort allerdings Kornel Bardozcky / Mislav Hizak mit 6:7, 4:6.


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