Fed Cup-Team beginnt gegen Serbien

Serbien (4. Februar) und Ungarn (6. Februar) sind die Gegner des SIMACEK AUSTRIAN FED CUP TEAM in der Gruppenphase der Europe/Afrika Zone I von 4. bis 7. Februar 2015 in Budapest.

Ein gutes Los bescherte die Auslosung dem österreichischen Team für die Fed Cup-Woche in der Europa/Afrika Zone I Anfang Februar in Budapest. In Gruppe A messen sich Patricia Mayr-Achleitner, Tamira Paszek, Barbara Haas und Sandra Klemenschits mit Gastgeber Ungarn sowie Serbien, die beide im Gegensatz zum österreichischen Team nicht in Bestbesetzung antreten.

Der Spielplan:
Mittwoch, 4. Februar, 16.00 Uhr: Österreich - Serbien
Donnerstag, 5. Februar: spielfrei
Freitag, 6. Febraur, 16.00 Uhr: Österreich - Ungarn

Ungarn und Serbien ersatzgeschwächt
Die Nummer eins der Ungarinnen ist Reka-Luca Jani als Nummer 290 der Welt, hinter ihr folgen mit Dalma Galfi (WTA 617), Anna Bondar (652) und Fanny Stollar (ohne Ranking) junge Spielerinnen mit wenig Tour-Erfahrung - die Weltranglisten-96. Timea Babos ist nicht dabei. Bei den Serbinnen fehlen mit Ana Ivanovic, Jelena Jankovic und Bojana Jovanovski die drei bestgereihten Spielerinnen, immerhin ist aber mit Aleksandra Krunic (WTA 84) eine aktuelle Top-100-Spielerin gemeldet. Deutlich weiter hinter ihr liegen Ivana Jorovic (305), Doroteja Eric (385) und Vojislava Lukic (401).

Waber: "Ziel bleibt Klassenerhalt"
In der Favoritenrolle sieht Fed Cup-Kapitän Jürgen Waber Österreich aber keinesfalls. "Nachdem Patricia Mayr-Achleitner mit ihrem Rücken große Probleme hat und Tamira Paszek wegen ihrer Verletzung schon lang keine Matchpraxis mehr gesammelt hat, hoffe ich in erster Linie, dass unsere Top-Spielerinnen fit nach Budapest fahren können. Das größte Ziel ist sicher der Klassenerhalt."

Gegnerinnen "nicht zu unterschätzen"
Auch die Gegnerinnen sollten keinesfalls unterschätzt werden, warnt Waber: "Jani, die beste Ungarin, ist eine solide Challenger-Spielerin, dahinter haben sie mit Galfi eine der besten Nachwuchsspielerinnen. Serbien hat mit Krunic im Unterschied zu uns eine Top-100-Spielerin und mit Jorovic ebenfalle eine ganz starke junge Spielerin in der Hinterhand, die in den nächsten Jahren genauso weit vorne sein kann."

Keine "Kracher" als Gruppengegner
Ein "Hammer-Los", etwa Weißrussland mit Victoria Azarenka, Belgien mit Yanina Wickmayer oder die Ukraine mit Elina Svitolina, blieb den Österreicherinnen aber immerhin erspart. Österreich tritt in Budapest in der derzeitigen Bestbesetzung mit Patricia Mayr-Achleitner (WTA 122), Tamira Paszek (130), Barbara Haas (306) und Sandra Klemenschits (WTA-Doppel 137) an.

Österreich mit bestmöglichem Team
"Nach guten, konstruktiven Gesprächen mit den Spielerinnen kann Österreich mit den zurzeit besten aktiven Profis in Ungarn an den Start gehen. Es freut mich, dass persönlich getätigte Planungen innerhalb kürzester Zeit ohne Umschweife zugunsten des Nationalteams revidiert wurden", sagte Waber bei der Bekanntgabe des Kaders am Montag. "Nun hoffe ich, dass alle Spielerinnen fit, gesund und mit Selbstvertrauen anreisen werden, damit wir Österreich ansprechend vertreten können."

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Nur zwei Nationen steigen auf
Das österreichische Fed Cup-Team spielt seit dem Jahr 2009 in der Europa/Afrika Zone I, aus der auch in diesem Jahr nur zwei Mannschaften den Aufstieg schaffen, zwei müssen absteigen. Die insgesamt 15 Mannschaften werden zunächst in drei Gruppen mit vier Nationen sowie eine Gruppe mit drei Teams gelost. Die vier Gruppensieger kämpfen danach um die beiden Aufstiegsplätze, die Gruppenletzten gegen den Abstieg. Die starke Besetzung verspricht attraktives Damentennis auf internationalem Top-Niveau in nur 2,5 Autostunden Entfernung von Wien. Tickets sind unter der Telefonnummer +36 30 30 30 999 sowie der Internet-Adresse www.eventim.hu/hu/sport/tenisz/ erhältlich.

"comma" kleidet ein

Österreichs Team wird am 2. Februar vom Bundesleitungszentrum Südstadt mit vier, vom Autohaus Laimer und SEAT zur Verfügung gestellten ÖTV-Autos in die ungarische Hauptstadt aufbrechen. Der Betreuerstab umfasst neben Delegationsleiter Robert Groß, Präsident des oberösterreichischen Tennisverbands, auch den renommierten Bespanner Erwin Enzinger, den Nationalteam-erfahrenen Sportmasseur Kurt Waltl sowie Physiotherapeut Gernot Mayr.

Hauptsponsor des Fed Cup-Teams ist die Firma SIMACEK, ein mehr als 7.000 Mitarbeiter beschäftigendes Unternehmen mit den Kernbereichen Reinigung, Sicherheit, Hygiene, Verpflegung, Grünraum, Technik und Personal. Eingekleidet werden die Athletinnen heuer von „comma“, einer der renommiertesten Modemarken in Modern Woman-Segment. Alle Damen erhalten ein komplettes Business-Outfit in sportiv-elegantem Style.

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