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Fed Cup

FED-CUP: POSITIVE ERKENNTNISSE TROTZ 0:5 NIEDERLAGE

Österreichs Tennisdamen verlieren das Weltgruppen-Play-off im Fed Cup gegen Japan in Tokio mit 0:5 und müssen damit in die zweite Leistungsstufe absteigen. Trotzdem konnte Fed-Cup Kapitän Alfred Tesar einige positive Erkenntnisse mit nach Hause nehmen!

Die Entscheidung fiel bereits im Auftakteinzel am Sonntag, in dem sich Barbara Schwartz gegen Aiko Nakamura mit 2/6 5/7 geschlagen geben musste. Nakamura war anstelle der japanischen Nummer eins Ai Sugiyama aufgeboten worden. In den für den Einzug in die Weltgruppe I bereits bedeutungslosen Partien verlor die 15-jährige Burgenländerin Niki Hofmanova bei ihrem Fed-Cup-Debüt gegen Akiko Morigami mit 2/6 3/6 und das heimische Doppel Melanie Klaffner/Barbara Schwartz gegen Shinobu Asagoe/Ai Sugiyama mit 3/6 6/1 1/6.

„Wir nehmen trotz der 0:5-Niederlage einige positive Erkenntnisse aus Japan mit nach Hause. Der Länderkampf hier hat gezeigt, dass sich der Stamm unseres Teams mit Klaffner und Hofmanova um zwei Talente vergrößert hat. Mit Sybille Bammer, Yvonne Meusburger und Barbara Schwartz stehen uns drei routinierte Spielerinnen zur Verfügung. Dazu kommen mit Tamira Paszek, Melanie Klaffner und Niki Hofmanova drei Mädchen aus dem Nachwuchs, mit denen in Zukunft sicher zu rechnen sein wird. Aus dem Kreis dieser sechs Spielerinnen wird sich in den nächsten Jahren die Mannschaft zusammensetzen“, sagte ÖTV-Kapitän Alfred Tesar.

Mit dem Abstieg in die Weltgruppe II sei man dort angekommen, wo Österreich laut Tesar aufgrund des derzeitigen spielerischen Potenzials eigentlich hingehöre. „Dank der großartigen Erfolge des Teams um Barbara Schett, Barbara Schwartz und Patricia Wartusch durften wir einige Jahre im Kreis der acht besten Tennisnationen mitspielen. Jetzt gilt es, dass wir uns in der Weltgruppe II etablieren und in zwei, drei Jahren, wenn die Jungen soweit sind, wieder einen Angriff auf die Eliteliga unternehmen“, gab Tesar als Marschroute aus. Man dürfe aber nicht vergessen, dass auch in der zweiten Leistungsstufe starke Tennis-Nationen wie Deutschland, Israel, Australien oder die Slowakei vertreten seien.

Der Fed-Cup-Länderkampf in Japan zeigte deutlich, dass die Österreicherinnen gegenüber den flinken Gastgeberinnen athletische Nachteile hatten. Tesar: „Klaffner und Hofmanova haben schlagtechnisch und in punkto Spielverständnis ohne Probleme mithalten können. In Sachen Beinarbeit und Athletik hatten sich jedoch Defizite. Hier müssen wir im Training den Hebel ansetzen.“

ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl hatte großes Lob für Barbara Schwartz parat. „Sie hat sich vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich großartig um die jungen Spielerinnen gekümmert. Wir haben uns trotz der Niederlage gut verkauft. Die Vorstellungen von Klaffner und Hofmanova lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken“, so Teuschl.

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