Fed Cup

Fed Cup: Österreich unterliegt Serbien

Gegen stark aufspielende Gegnerinnen reichte es für Patricia Mayr-Achleitner, Barbara Haas und das Doppel zu keinem Satzgewinn. Am Freitag geht es gegen den Gastgeber Ungarn, der zuvor gegen Serbien ins Turnier startet.

Das SIMACEK AUSTRIAN FED CUP TEAM hat die erste Partie in der Gruppenphase der Europa/Afrika Zone I in Budapest gegen Favorit Serbien mit 0:3 verloren. Damit muss Österreich im zweiten Gruppen-Match gegen Gastgeber Ungarn siegen, um ein Duell gegen den Abstieg am Samstag zu vermeiden.

Duell der Top-Spielerinnen an Krunic
Patricia Mayr-Achleitner erwischte im Duell der beiden höchstgereihten Spielerinnen beider Länder einen Fehlstart und lag gegen Top-80-Spielerin Aleksandra Krunic schnell mit 0:4 zurück. Dann kam die Tirolerin, die zu Saisonbeginn an einer Rückenverletzung laboriert hatte und auch in Budapest mit einer Entzündung am Sprunggelenk leicht gehandicapt war, besser ins Spiel und hatte bei 2:5 die Chance auf ein Rebreak, ließ diese aber ungenützt. Im zweiten Satz hielt Mayr-Achleitner bis zum Stand von 2:2 dagegen, ehe Krunic das Match mit vier Spielgewinnen in Folge für sich entschied.

Starke Serbinnen
Bereits zuvor hatte sich Debütantin Barbara Haas im Teenager-Duell gegen Ivana Jorovic mit 3:6, 2:6 geschlagen geben müssen. Die ehemalige Nummer eins der Jugend-Weltrangliste, die im November in Neu-Delhi mit einem Finalsieg gegen Haas erstmals ein 50.000-Dollar-Turnier für sich entscheiden konnte, spielte nach einem 2:3-Rückstand im ersten Satz groß auf und ließ der Oberösterreicherin keine Chance mehr. Das abschließende Doppel, bei dem neben Sandra Klemenschits mit Julia Grabher die zweite Debütantin in den österreichischen Reihen zum Einsatz kam, ging schließlich gegen Jorovic und Krunic mit 1:6, 3:6 verloren.

Gegen Ungarn am Freitag
Nach dem spielfreien Donnerstag kommt es für Österreichs Damen am Freitag zum zweiten Gruppen-Match gegen die gastgebenden Ungarinnen, die entgegen der ursprünglichen Nominierung nun doch mit ihrer Top-100-Spielerin Timea Babos antreten werden. Nummer zwei ist Reka-Luca Jani (WTA 290). Ungarn steigt erst am Donnerstag mit dem Duell gegen Serbien in die Veranstaltung ein.


Fed Cup-Kapitän Jürgen Waber: "Wir haben gesehen, wo wir stehen. Es war der erwartet schwere Gegner und es ist für mich keine große Überraschung, dass der Tag so verlaufen ist. So stehen die Kräfteverhältnisse zwischen Österreich und Serbien derzeit einfach.

Zu den Matches: "Barbara hatte einige Chancen, hat brav gespielt und gekämpft. Brav ist aber nicht gut genug, sie hätte mehr die Initiative übernehmen müssen. Man hat gemerkt, dass sie die Matchpraxis noch nicht hat und in gewissen Situationen nachzudenken beginnt, insofern kann man ihr aber auch keinen Vorwurf machen. Patricia hat von Anfang an nicht ins Match gefunden. Krunic hat sehr unrhythmisch und gut gespielt, war schlagsicherer und einfach besser. Wir wissen aber alle, dass Patricia besser spielen kann."

Zur Partie am Freitag gegen Ungarn: "Wir werden jetzt unsere Wehwehchen behandeln und versuchen, die Lehren aus dem heutigen Tag zu ziehen. Ungarn hat sich allerdings verstärkt und ich glaube, dass sie auf keinen Fall schlechter als die Serben sind."

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