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Fed Cup

FED CUP: JÜRGEN WABER NOMINIERT DIE BESTEN VIER

Zur Europa-Afrika-Zone Anfang Februar in Eilat will Fed Cup-Captain Jürgen Waber (li.) mit Tamira Paszek (re.), Yvonne Meusburger, Patricia Mayr-Achleitner und Nicole Rottmann anreisen. „Diese Spielerinnen haben es sich verdient, das Nationalteam zu bilden.“



FED CUP



8. Jänner 2013

ERSTMALS MIT ROTTMANN.
Von 6. bis 9. Februar 2013 wartet auf Österreichs Fed Cup-Team auf der Anlage des Municipal Tennis Clubs in Eilat (ISR) die große Herausforderung, aus der Europa-Afrika-Zone wieder in die Weltgruppe II aufzusteigen. Bewältigen will Fed Cup-Captain Jürgen Waber diese Aufgabe mit Tamira Paszek, Yvonne Meusburger, Patricia Mayr-Achleitner und erstmals auch mit Nicole Rottmann. „Mit diesen Spielerinnen habe ich die vier besten Österreicherinnen in der Weltrangliste nominiert, die es sich damit auch verdient haben, das Nationalteam zu bilden.“ Dass Waber diesmal auf Doppelspezialistin Sandra Klemenschits verzichtet, begründet der Team-Captain so: „In den letzten Jahren war das Doppel, dem ich am meisten vertraut habe, Yvonne Meusburger / Patricia Mayr-Achleitner. Zusätzlich dazu hat sich Nicole Rottmann durch ihre Leistungen eine Einberufung verdient und ist sowohl im Einzel als auch im Doppel eine gute Alternative.“ 2012 hatte die 23-jährige Steirerin u. a. im Einzel in Rosario (ARG) das Semifinale erreicht und den Doppelbewerb der Turniere in Bad Saulgau (GER), Wrexham (GBR) und Rosario (ARG) gewonnen bzw. in Saguenay (CAN) und Las Vegas (USA) im Doppel das Semifinale erreicht.

"SCHWERE GEGNER". Die schärfsten Gegner im Kampf um den Aufstieg in die Weltgruppe II dürften in der Gruppe I, so Waber, „mehrere Nationen werden. Wir zählen dort sicherlich nicht zum Favoritenkreis. In dieser Gruppe spielen immerhin einige der weltbesten Spielerinnen. Polen tritt z. B. mit Agniesza Radwanska, der aktuellen Nummer 4 in der Weltrangliste, an. Die Rumänen haben mit fünf Top 100-Spielerinnen zur Auswahl.“ Da sich, so Waber, das Damentennis in den letzten Jahren sehr rasch weiterentwickelt hat, „und Nationen wie z. B. Rumänien oder England, die man vor Jahren noch unter „ferner liefen“ abgestempelt hat, heute in der Weltklasse mitspielen, wird es daher für Österreichs Tennis in den nächsten Jahren das Wichtigste sein, so viele SpielerInnen wie möglich unter die Top 100 zu bekommen, weil sie erst dort auf die wirklich erfahrenen Tour-SpielerInnen treffen und wertvolle Erfahrungen sammeln können.“

RÜCKBLICK AUF 2012. In der Euro-Afrika-Zone des Fed Cups war von 2. bis 4. Februar 2012 für Tamira Paszek, Patricia Mayr-Achleitner, Yvonne Meusburger und Sandra Klemenschits das Minimalziel gewesen, den Klassenerhalt zu schaffen. Für den Aufstieg in die Weltgruppe II wäre der Gruppensieg sowie danach das Überstehen einer Play-off-Phase nötig gewesen. Ein Ziel, das nur knapp verfehlt wurde: Nach dem 2:1 gegen Estland zum Auftakt traf Österreichs Fed Cup-Team im Kampf um den Gruppensieg auf der Anlage des Municipal Tennis Clubs im israelischen Eilat auf Bulgarien und wahrte seine Chance auf ein Comeback in die Weltgruppe II: Patricia Mayr-Achleitner, Tamira Paszek sowie Yvonne Meusburger / Mayr-Achleitner besiegten Elitsa Kostova, Tsvetana Pironkova und Dia Evtimova / Pironkova mit 2:1 und beendeten damit die Gruppe A als Siegerinnen. Den nächsten Schritt in Richtung Weltgruppe II hätte das Team von Fed Cup-Captain Jürgen Waber am 4. Februar 2012 in der Nachmittagspartie in einem Play-off-Duell gegen den Sieger der Gruppe C - England – absolvieren können, lag allerdings nach den beiden Einzel-Partien bereits mit 0:2 in Rückstand und konnte sich damit nicht für das Weltgruppen II-Playoff (21. / 22. April 2012) qualifizieren. Damit verblieb das rotweißrote Team auch 2013 in der Europa / Afrika-Zone des Fed Cups.


FED CUP by BNP PARIBAS

Europa-Afrika-Zone, Gruppe I

6.2. – 9.2.2013, Municipal Tennis Club, Eilat (ISR)

Teams: Österreich, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Georgien, England, Ungarn, Israel, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Türkei


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