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Fed Cup

FED CUP: BARBARA SCHWARTZ FOLGT MARION MARUSKA ALS ASSISTANT COACH

Das österreichische Fed-Cup-Team erhält prominente Verstärkung! Barbara Schwartz, die im vergangenen November ihre aktive Karriere beendet hat, wird beim Heimspiel der Österreicherinnen in der Weltgruppe II gegen Australien am 21. und 22. April 2007 in der Dornbirner Messehalle erstmals als „Assistant Coach“ von Kapitän Alfred Tesar fungieren.

Schwartz tritt damit die Nachfolge von Marion Marsuka an, die sich nach der Geburt ihres Sohnes Yannick am 22. November dieses Jahres derzeit in Karenz befindet.

„Ich habe nicht lange überlegt, als mich Alfred Tesar gefragt hat, ob ich ihn als Assistant Coach unterstützen möchte. Der Fed Cup war für mich als aktive Spielerin immer etwas Besonderes. In einer Fed-Cup-Woche dürfen persönliche Interessen keine Rolle spielen. In dieser Zeit muss dem Erfolg der Mannschaft alles untergeordnet werden. Das werde ich versuchen, den Spielerinnen neben meiner Erfahrung mitzugeben“, meinte die frühere Nummer 40 der Weltrangliste.

Die 27-jährige Niederösterreicherin, die derzeit eine Trainerausbildung absolviert, hat Österreich im Fed Cup in acht Länderkämpfen vertreten (Bilanz: 9 Siege, 7 Niederlagen) und dabei für unvergessliche Sternstunden gesorgt. Im April 2002 führte die Linkshänderin das heimische Aufgebot in Charlotte mit Siegen über Monica Seles und Meghann Shaughnessy (9:7 im dritten Satz) zu einem sensationellen 3:2-Triumph gegen die USA. Im anschließenden Viertelfinale gegen Kroatien in Pörtschach legte sie mit Erfolgen über Iva Majoli und Jelena Kostanic (8:6 im dritten Satz) den Grundstein zum 4:1-Sieg.

Eine Verletzung verhinderte jedoch die Teilnahme von Schwartz am „Final Four“ 2002 in Maspalomas (ESP) ebenso wie zwei Jahre später in Moskau, wo sie erneut wegen einer Blessur passen musste, nachdem sie zuvor im Viertelfinale gegen die USA im Innsbrucker Bergisel-Stadion mit einem Sieg über Lisa Raymond (10:8 im dritten Satz) für das entscheidende 3:1 gesorgt hatte und damit ihrem Ruf als „Miss Fed Cup“ einmal mehr gerecht worden war.

„Ohne Unterstützung der gesamten Mannschaft wären diese Erfolge aber nicht möglich gewesen. Von Kapitän Alfred Tesar über die Spielerinnen Barbara Schett, Patricia Wartusch, Evelyn Fauth, Sybille Bammer und Marion Maruska bis hin zum Betreuerstab mit Masseur Kurt Waltl und Teamarzt Edi Lanz haben alle stets an einem Strang gezogen. Ich habe als Spielerin aufgrund von Verletzungen zweimal das Semifinale verpasst. Jetzt will ich als Assistant Coach an diese Erfolge anknüpfen. Mit dieser Vision gehe ich an meine neue Aufgabe heran. Mit Sybille Bammer und Yvonne Meusburger sowie den nachrückenden Talenten Tamira Paszek, Niki Hofmanova und Melanie Klaffner verfügen wir über ein starkes Team, das uns in Zukunft noch viel Freude bereiten wird“, so Schwartz, die im vergangenen Juli beim 0:5 in Japan zum letzten Mal im Fed Cup für Österreich zum Racket griff.

„Ich freue mich, dass wir mit Barbara Schwartz eine würdige Nachfolgerin für Marion Maruska gefunden haben. Sie war in ihrer aktiven Karriere das Paradebeispiel einer Teamspielerin. Von ihrer großen Fed-Cup-Erfahrung werden unsere Damen enorm profitieren“, ist Alfred Tesar überzeugt.


bh

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