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Favoritensiege in Bad Waltersdorf

Bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften (8.3. - 15.3.) in Bad Waltersdorf erreichten u. a. Dennis Novak (Bild), Patrick Ofner, Mario Haider-Maurer, Yvonne Neuwirth, Jasmin Buchta und Marlies Szupper das Viertelfinale. Sowohl für Sebastian Ofner und Lucas Miedler kam hingegen frühzeitig das Aus.


Mit Dennis Novak und Yvonne Neuwirth sind nach dem zweiten Spieltag der österreichischen Hallenmeisterschaften (8.3. - 15.3.) nur mehr die Speerspitzen der vom ÖTV geförderten Talente noch mit im Rennen um die Titel: Novak, in Bad Waltersdorf an Nummer 1 gesetzt, besiegte Lenny Hampel mit 6:2, 6:3. Neuwirth, ebenfalls topgeseetzt, zog nach hartem Kampf und ihrem 7:6(7), 6:3-Sieg über Christina Wolfgruber ins Viertelfinale ein. Sebastian Ofner musste sich hingegen Christian Trubrig mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. Eine kleine Überraschung war auch das frühe Aus von Lucas Miedler, der an Titelverteidiger Mario Haider-Maurer mit 6:3, 6:3 scheiterte. Im ersten Satz genügte dem Routinier das Break zum 4:3, im zweiten Satz sollte Miedlers Gameverlust zum 3:1 die Vorentscheidung bringen. Als einzige der ÖTV-Truppe hatte Karoline Kurz aufgrund einer Viruserkrankung auf ein Antreten in der ersten Runde überhaupt verzichten müssen. "Das war heute eine ziemlich toughe Angelegenheit", freute sich Neuwirth unmittlbar nach dem Match über ihren erfolgreichen Weg zum hart erkämpften Sieg. "Sie hat sehr gut gespielt und ich war ziemlich nervös, weil die Meisterschaften für mich nach meinem Kahnbeinbruch (zugezogen beim 25.000-Dollar-Turnier 2013 in Herzlia / ISR; Anm.) das erste Turnier nach über einem halben Jahr für mich sind. Ich muss erst wieder reinkommen. Ich war aber doch auch überlegen, weil sie heute bei unseren Rallies etwas fehleranfällig war." Miedler- und Ofner-Trainer Andreas Fasching zog trotz der Niederlagen von Miedler und Ofner eine nicht uzufriedene Bilanz: "Das waren heute Niederlagen, die uns gezeigt haben, woran wir noch zu arbeiten haben. Sowohl Lucas als auch Sebastian brauchen haargenau solche Partien für den Einstieg auf die Future-Ebene."

Ein Blick hinter die Kulissen der Südstadt
Bis vor kurzem waren Lucas Miedler und Sebastian Ofner in der Südstadt noch Trainingspartner gewesen. Diese "Beziehung" wird neuerdings von ÖTV- und ÖLSZ-Trainer Andreas Fasching zumindest phasenweise "gesprengt", "weil Luci und Ofi zwei komplett andere Spielertypen sind und ich der Meinung bin, dass die beiden Burschen deshalb einige Schwerpunkte getrennt voneinander zu trainieren haben", erläuterte Fasching vor kurzem in seinem ÖTV-Blog. Der genaue Hintergrund: "Bei Sebastian haben wir z. B., als der künftige ÖTV-Headcoach Michiel Schapers in Wien war, begonnen am Service zu feilen. Auf der anderen Seite arbeiten wir bei Lucas derzeit viel an den Grundschlägen. Konkret bedeutet das: Er muss etwas Kraft aus seinen Schlägen herausnehmen und dafür mehr an einer geschmeidigen, lockeren Spielweise arbeiten. Und dafür muss nicht unbedingt Ofner auf der anderen Seite des Netzes stehen. Luci braucht im Moment mehr einen Spieler wie mich, der ihm nur die Bälle zuspielt. Ein weiterer Unterschied: Bei Ofner konzentrieren wir uns derzeit auf den Volley, bei Lucas eher weniger. Deshalb haben wir die beiden voneinander getrennt."

Neuer Schläger bei Miedler, neuer Aufschlag bei Ofner

Ein weiterer Blick hinter die Kulissen des ÖTV-Leistungszentrums in der Südstadt: Miedler hat zuletzt einige Änderungen im Materialbereich vorgenommen. "Ich bin jetzt auf einen etwas leichteren Schläger mit einer größeren Schlagfläche und weniger Saiten umgestiegen. Dadurch hab ich jetzt mehr Power und Länge in den Schlägen, wodurch grundsätzlich die Präzision etwas leidet. Aber das habe ich mittlerweile gut in den Griff bekommen." Bei Ofner wurde im Training zuletzt vor allem "am Aufschlag etwas geändert, da ich davor noch etwas verkrampft serviert habe und jetzt die Bewegung viel flüssiger mache." Für Ofner liegt das Hauptaugenmerk in dieser Saison auf dem Sammeln ausreichender ATP-Punkte, "um am Jahresende unter den besten 1000 zu sein." Derzeit rangiert Ofner auf Position 1531. Die nächsten Gelegenheiten für die nächsten Schritte nach oben bieten nach den Meisterschaften sowohl für Miedler als auch für Ofner zwei Future-Turniere in Heraklion. "Danach werden Luci und ich - wenn sich's zeitlich ausgeht - beim Davis Cup in Bratislava auf der Tribüne mit dabei sein" (Ofner). Auch Yvonne Neuwirth hat für 2014 noch einiges vor: "Für heuer habe ich mir vorgenommen, dass ich die Top 200-Grenze knacke." Was bei ihr sonst noch am Programm steht, schildert sie im ÖTV-Interview.


Link:
Österreichische Hallenmeisterschaften (AK) | Website
Sämtliche Partien live auf www.tennistouch.net 

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