"Favoritenrolle bestätigt"

Die Stimmen zum Eröffnungstag des Davis Cup-Duells zwischen Lettland und Österreich in Valmiera von Clemens Trimmel, Kapitän des SIMACEK AUSTRIAN DAVIS CUP TEAMS, und den Spielern Jürgen Melzer und Martin Fischer.

Kapitän Clemens Trimmel:
"Es war von beiden Spielern eine sehr solide, souveräne Vorstellung. Es ist oft nicht so leicht, als Favorit ins Match zu gehen, wir haben diese Rolle aber bestätigt. Martin hat sehr konzentriert und solide gespielt, nur einmal ein unnötiges Rebreak kassiert, war aber insgesamt der klar Bessere. Genauso Jürgen, bei dem nur der dritte Satz etwas offen war."

"Ich habe ein 2:0 erwartet, aber es ist natürlich angenehm, wenn du am Abend die Bestätigung hast. Jetzt gehen wir sehr zuversichtlich ins Doppel. Wir gehen davon aus, dass Gulbis spielen wird, mit wem, werden wir sehen. Aber das ist auch nicht so wichtig, wir werden auch hier als Favorit ins Match gehen. Die Letten stehen mit dem Rücken zur Wand, wir wollen als Favorit rausgehen und uns auch wieder so präsentieren. Oft ist der letzte Punkt der schwierigste zu erreichen, aber unser großes Ziel ist, den Länderkampf am Samstag zu entscheiden."

Jürgen Melzer:
"Man hat gesehen, dass ich in jedem Satz der bessere Spieler war und verdient in drei Sätzen gewonnen habe. Es ist mir sehr gut gelungen, mich gleich gut auf ihn einzustellen, ich war gleich in der Partie drin und habe gewusst, was ich tun muss. Im dritten Satz hat er ein bisschen besser serviert und sich mit dem Aufschlag im Match gehalten, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis ich das Break mache."

Martin Fischer:
"Bei meinen bisherigen Davis Cup-Einsätzen ist es 2:2 gestanden. Für mich war es eine ganz neue Situation, heute nach der Hymne den Davis Cup in einer Drucksituation zu eröffnen, vor allem nach den ganzen Spekulationen, ob Gulbis spielt. Ich bin aber in jeden Satz sehr gut gestartet. Gestern habe ich mit Clemens noch lang geredet und habe heute den Spielplan sehr gut umgesetzt. Die Letten schlagen beide sehr gut auf, aber die mühsamen Ballwechsel, in denen es viel hin und her geht, mögen sie nicht so. Meine Aufgabe war es, ihm zu zeigen, dass es keinen leichten Punkt gibt und er für jeden Punkt arbeiten und viel riskieren muss. Irgendwann wird dann die Fehlerquote zu hoch und ich denke, dass jeder gesehen hat, dass das der Schlüssel zum Erfolg war."

"Ich habe heute schon zu Ronnie gesagt, dass man sich in diesen Situation noch einmal ganz anders kennenlernt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich überhaupt kein emotionaler Spieler bin. Aber im Davis Cup, wenn die Mannschaft hinter einem steht und die Stimmung so gut ist wie bei uns die letzte Woche, macht es einfach Spaß da draußen für Österreich zu spielen. Das ist eine Ehre, die mich beflügelt."

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